Red Bull Racing F1 Team 

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Details zu Red Bull Racing F1 Team

Über Red Bull Racing F1 Team

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2009 ist das fünfte Jahr, in dem Red Bull Racing in der F1 mitfährt. Die Verbindung des Mutterkonzerns mit diesem Sport reicht allerdings einige Jahrzehnte weiter zurück. Die offensichtliche Österreich-Connection zwischen Red Bull und Gerhard Berger führte dazu, dass dieser Pilot als Red Bulls erster Sportler verpflichtet wurde. Im Bemühen, seinen Ruf als Unterstützer von Extremsportarten zu festigen, führte er sein F1-Engagement fort. Seine Farben zierten die Trinkflaschen vieler Grand Prix-Fahrer, und das Logo prangte außerdem auf den Rennwagen des Sauber Teams. Später, 2004, ging Red Bull einen Schritt weiter und kaufte den Rennstall Jaguar Racing. Beim Start des Rennjahres 2005 saßen dann David Coulthard und Christian Klien in den Cockpits der Boliden vom Typ RB1.

Von Beginn an waren die Leistungen auf den Rennstrecken respektabel, aber was Red Bull Racing so sehr von allem bisher Dagewesenen unterschied, war der frische Wind, den das Promoting seines F1-Programms begleitete: Die tägliche Fahrerlager-Zeitung „The Red Bulletin“, die Formula Una Girls und die Energy Station, die mit ihrer Politik der offenen Tür die Gastgeberrolle für das gesamte Paddock spielte.

Red Bull Racing errang seinen ersten Podestplatz 2006 - einem Übergangsjahr des Teams - in Monaco. Es wurde in neue Mitarbeiter und neue Ausrüstung investiert. Gleichzeitig wurde mit der Verpflichtung des berühmten Konstrukteurs Adrian Newey eine Schlüsselentscheidung getroffen. Windkanäle und weitere Simulationseinrichtungen wurden weiterentwickelt. Während das Team hart am RB3, dem ersten Boliden aus der Feder von Adrian Neweys Techniker-Team, arbeitete, entstanden neue Grundlagen: Im weiteren Verlauf des Jahres bestätigte das Team, künftig Renault-Motoren einzusetzen. Die Aggregate dieses Herstellers waren immerhin gut genug, um in den beiden vorherigen Jahren zweimal Weltmeistertitel zu holen.

Seit 2006 sichert sich das Team alljährlich einen Podestplatz. 2007 gelang dies Mark Webber auf dem Nürburgring und 2008 stand David Coulthard in Kanada mit auf dem Siegerpodest. In diesem Jahr tritt das Team mit einer sehr starken Fahrerpaarung an - einer Kombination aus der Erfahrung Mark Webbers und dem jugendlichen Talent von Sebastian Vettel. In einer Sportart, in der sich alles ums Geld dreht, könnte die Hackordnung des Startfeldes durch neue Regeln - die den Cash-Vorteil der größten Teams beschneiden - durcheinander gewirbelt werden. Red Bull Racing hat unlängst einen weiteren Ausbau der Technik-Infrastruktur in Milton Keynes abgeschlossen und ist damit perfekt aufgestellt, um das Establishment herausfordern zu können.

www.redbullracing.com