Nationalität: Österreichisch
Gebründet: 2005
Sitz: Milton Keynes, Großbritannien
Im Jahr 2010 nimmt das Team Red Bull Racing seine sechste Saison im Grand Prix-Sport in Angriff. Damit zählt der Rennstall in der schnelllebigen Welt der Formel 1 zu den eher Erfahrenen.
Im November 2004 kaufte Red Bull die Aktiva des Teams Jaguar Racing. Übernommen wurden die Werksschlüssel, eine Rumpfbelegschaft und die ersten Konstruktionsentwürfe des Autos, das später der RB1 war. Als Team Principal wurde Christian Horner vom enorm erfolgreichen F3000 Team Arden geholt. David Coulthard wurde angeheuert, um den Rennstall auf den Pisten anzuführen. In jener ersten Saison teilten sich zwei Red Bull Junior Fahrer das zweite Auto: Der Österreicher Christian Klien und der italienische Rookie Vitantonio Liuzzi. Das Debüt in neuen Farben ging 2005 anlässlich des Grand Prix von Australien über die Bühne, und das neue Team erwies sich als konkurrenzfähig: Die beiden - von Cosworth-Motoren angetriebenen - Boliden kamen innerhalb der Punkteränge ins Ziel. Im Endklassement des Konstrukteurs-Championats wurde Platz sieben belegt.
Diesseits der Leitplanken traten die neuesten Einwohner des Fahrerlagers mit jener hippen und jugendlichen Promotion-Präsenz auf, für das sie zum Synonym werden sollten. Als die ersten Rennen der Saison auf europäischem Boden ausgetragen wurden, manifestierte sich diese Präsenz in der Energy Station, Red Bulls dreistöckiger Operationsbasis, die rundum alles bot - von Haute Cuisine, zubereitet von Michelin-Sterne-Köchen, Gast-Djs bis hin zu Tischfußball der Weltklasse. Inzwischen wurden Mega-Motorhomes im Paddock zu einem vertrauten Bild, aber 2005 wirkte das erste seiner Art wie ein hinter den Boxen gelandetes Raumschiff.
Nach dem Umstieg auf Ferrari-Motoren für das Jahr 2006 gelang Red Bull Racing mit dem RB2 die erste Podestplatzierung, die das Team einer fehlerfreien Fahrt von David Coulthard in seiner monegassischen Wahlheimat verdankte. Im Werk wuchs Red Bulls technisches Team, und Konstrukteure mit Meisterschafts-Stammbaum wurden angeheuert - unter ihnen auch Adrian Newey. Der neue Chief Technical Officer war für Innovationen bekannt, die er durch den Gewinn von sechs Konstrukteurs-Titeln untermauert hatte.
Neweys erstes Auto für Red Bull Racing, der RB3, gab sein Debüt im Jahr 2007. Coulthard blieb, und das zweite Cockpit wurde von dem Australier Mark Webber übernommen. Dank eines Wechsels des Motoren-Partners erneuerte Newey seine Bekanntschaft mit Renault - eine Partnerschaft, die die F1 in den 90er Jahren dominierte. Das Team begann Fortschritte zu machen und kletterte auf den fünften Platz der Konstrukteurs-WM. Für das Highlight auf den Pisten sorgte Webbers Paddeltour auf das Siegerpodest am Nürburgring. Während des ultra spannenden Grand Prix von Europa herrschte eine Sintflut von geradezu biblischen Ausmaßen.
Neweys erstes Auto für Red Bull Racing, der RB3, gab sein Debüt im Jahr 2007. Coulthard blieb, und das zweite Cockpit wurde von dem Australier Mark Webber übernommen. Dank eines Wechsels des Motoren-Partners erneuerte Newey seine Bekanntschaft mit Renault - eine Partnerschaft, die die F1 in den 90er Jahren dominierte. Das Team begann Fortschritte zu machen und kletterte auf den fünften Platz der Konstrukteurs-WM. Für das Highlight auf den Pisten sorgte Webbers Paddeltour auf das Siegerpodest am Nürburgring. Während des ultra spannenden Grand Prix von Europa herrschte eine Sintflut von geradezu biblischen Ausmaßen.
Das Jahr 2008 brachte eine weitere Podestplatzierung. Diesmal dank einer aggressiven Fahrt von David Coulthard während des Grand Prix von Kanada. Trotz eines gut belegten PS-Nachteils schufen Newey und sein Team ein konkurrenzfähiges und standfestes Auto, das regelmäßig auf den Punkterängen mitmischte.
Für Red Bull änderte sich 2009 alles. Die neuen Konstruktions-Regeln setzten alles außer Kraft, was zuvor Gültigkeit hatte. Erstmals in der Geschichte des Teams ging der Rennstall unter Bedingungen in eine Saison, die für alle gleich waren. Newey nutzte die Gelegenheit, um die neue Konstruktion von einem weißen Blatt Papier aus zu beginnen, und er schuf das bis dahin beste Auto des Teams. Nach zwei starken Auftritten zu Beginn der Saison sicherte sich Red Bull Racing mit dem RB5 im dritten Anlauf - dem Grand Prix von China auf dem Shanghai International Circuit - seinen ersten Sieg. Sebastian Vettel, der den zurückgetretenen David Coulthard gut vorbereitet ablöste, eroberte samstags die erste Pole-Position für das Team und im Rennen führte er vom Start bis ins Ziel. Mark Webber, der vom dritten Platz gestartet war, fuhr sich während des Rennens auf den zweiten Rang vor. Damit war es nicht nur der erste Sieg des Teams, sondern sogar ein Doppelerfolg. Auf den ersten Blick wirkte es wie ein perfektes Wochenende. In Wahrheit war es harte Knochenarbeit für die ungenannten Mechaniker und Ingenieure, die sich bereits einen Monat lang auf der anderen Seite des Globus befanden und gigantische kollektive Anstrengungen unternehmen mussten, um die Autos für das Qualifying einsatzbereit zu machen.
Als die Formel 1 dem GP-Kalender folgend wieder in Europa antrat, hatte sich Red Bull Racing als ernsthafter Titelanwärter etabliert. Vettel siegte dank einer überzeugenden Leistung in Silverstone erneut. Es folgte der allererste F1-Sieg von Mark Webber, der den Grand Prix von Deutschland für sich entschied. Weitere Podestplätze (insgesamt wurden es 16) folgten. Zum Saisonende blühte das Team noch einmal richtig auf und gewann drei Rennen: In Japan stand Vettel ganz oben auf dem Siegerpodest, in Brasilien Webber und in Abu Dhabi erneut Vettel, womit sich der junge Deutsche den zweiten Platz im Fahrer-Championat sicherte. Im Endklassement der Konstrukteurs-WM wurde Red Bull Racing Zweiter.
HAUPTPERSONAL:
Christian Horner ist der jüngste Team Principal in Fahrerlager der Formel 1. Er macht diesen Job seit dem Einstieg des Teams Red Bull Racing in den GP-Sport, was damals dazu führte, dass viele Beobachter glaubten, er bekleide den Posten, während er parallel noch zur Schule geht.
Inzwischen ist er 36 Jahre alt und zählt im F1-Paddock zum Kreis der Etablierten und Respektierten. Jetzt führt Christian Red Bull Racing in die sechste Formel 1-Saison des Rennstalls, nachdem es ihm zuvor gelang, das Team von einer bescheidenen Mittelfeldmannschaft zu einem aktuell ernsthaften Mitstreiter um den WM-Titel zu entwickeln. Unter seiner Führung stellte das Team eine Konstrukteurs-Gruppe mit WM-Titel-Stammbaum ein. Daneben formte er eine Boxen-Crew, die sich im Vergleich zu den Besten in diesem Business sehen lassen kann. Auf den Rennstrecken wirkte sich seine Entscheidung, Mark Webber und Sebastian Vettel als Stammpiloten aufzustellen, auf Anhieb erfolgreich aus. 2009 gingen sechs Siege sowie zehn weitere Podestplätze auf das Konto dieser Paarung. Auf seiner Prioritätenliste nimmt auch Beständigkeit einen der vorderen Plätze ein. Aus diesem Grund geht Red Bull Racing die Formel 1 2010 als eine festigte Truppe an.
Christian Horners Motorsport-Karriere begann hinter dem Lenkrad. Nachdem er 1991 ein Stipendium für die Formel Renault gewonnen hatte, nahm er als Mitglied des Teams Manor Motorsport 1992 am Britischen Formel Renault Championat teil. Er war siegreich und zu Saisonende der am besten platzierte Neuling. Dann wechselte er in die F3 und gewann weitere Rennen, bevor er 1996 in die F3000 aufstieg und in der (der Name ist recht irreführend) Britischen Formel 2-Meisterschaft startete. 1997 folgte der logische Wechsel in das internationale F3000-Championat auf ungewöhnliche Weise: Der Fahrer startete als Pilot seines eigenen Teams namens Arden International - damit ging der 24jährige nicht gerade den gewohnten Weg. Nach zwei Saisons zog sich Christian aus dem Cockpit zurück, um sich voll auf die Führung seines Rennstalls konzentrieren zu können.
Innerhalb weniger kurzer Jahre entwickelte sich Arden in der F3000 zu einem Kraftwerk - zahlreiche Fahrer- und Team-Meisterschaften wurden gewonnen. In diesem Zeitraum gewann Horners Mannschaft, zuletzt als GP2-Team, den Ruf, aufgrund viel versprechenden Talents ihren Weg in die Formel 1 gehen zu können. Vitantonio Liuzzi, Heikki Kovalainen und Sébastien Buemi gewannen allesamt ebenso für Arden, wie es 2010 auch F1-Rookie Bruno Senna gelang.
Trotz eines Kopfsprungs in Monaco im Adamskostüm ist Christians Anwesenheit im Fahrerlager eher unauffällig. Er genießt den Ruf eines Diplomaten und nicht den eines Mannes der lauten Worte. Sas macht ihn aus Sicht der Medien und der F1-Verwaltung zu einer Stimme der Vernunft. Als junger Mann war er der F3000-Repräsentant bei der FIA. In diesem Jahr wird er der FOTA F1 Sporting Group vorsitzen. Die wichtigste Herausforderung sieht er allerdings darin sicherzustellen, dass Red Bull Racing auf den ausgezeichneten Leistungen des Jahres 2009 aufbaut.
Für uns“, sagt er, „endete 2009 zu früh! Das Jahr mit drei aufeinander folgenden Siegen in Japan, Brasilien und Abu Dhabi zu beenden, war ungeheuerlich. Zu Beginn des Jahres verursachte die Diffusor-Angelegenheit gewisse Schwierigkeiten, aber ich bin unglaublich stolz darauf, wie alle reagierten, und die harte Arbeit der Weiterentwicklung zahlte sich wirklich aus. Nachdem der neue Diffusor rennreif war, gelangen uns großartige Schritte. Meiner Ansicht nach hatten wir das beste Chassis, was ganz sicherlich für die zweite Saisonhälfte zutrifft.
Nachdem wir Grand Prix gewonnen haben, auf der Pole-Position standen und im Fahrer- sowie Konstrukteurs-Chamionat Zweiter wurden, ist 2010 der Titelgewinn unser Ziel. Wir haben einige formidable Gegner, aber wir haben gezeigt, dass wir ein Team sind, das ganz vorn mitmischt. Entsprechend peilen wir an, in Bahrain dort weiterzumachen, wo wir in Abu Dhabi aufhörten.“
Im Verlauf seiner 30 Motorsportjahre ist Adrian Newey zu einer Art Legende geworden. Er gilt als origineller Denker, als Konstrukteur auf eigenen Wegen, als Erbe des Vermächtnisses von Colin Chapman und - zurückhaltend ausgedrückt - als Genie. Bekannt ist er allerdings in erster Linie wegen der Siege.
Seine wissenschaftliche These vom aerodynamischen Groundeffect weckte die Aufmerksamkeit der Welt des Motorsports. 1980, kurz nach dem Abschluss seiner Studien an der Universität von Southampton, begann Newey für Fittipaldi F1 zu arbeiten. Bald schon wechselte er zu March und wirkte zunächst als Formel 2-Ingenieur, bevor er in die Konstruktionsabteilung übersiedelte. Auch wenn Newey in erster Linie als Formel 1-Konstrukteur bekannt ist, feierte er seine ersten Erfolge im amerikanischen Rennsport. 1983 und 1984 gewann seine erste Sportwagen-Konstruktion in den Diensten von March die IMSA GTP-Klasse, obwohl Adrian zu diesem Zeitpunkt bereits an Marchs IndyCar-Projekt arbeitete. Auch hier war er erfolgreich: Seine erste Schöpfung, der March 85C, gewann die Meisterschaft und das 500 Meilen Rennen von Indianapolis. Sein Nachfolgemodell war 1986 für den Titelgewinn sowie Siege bei den Indy 500 in den Jahren ’86 und ‘87 gut.
Newey verließ March und arbeitete für Carl Haas - zunächst im Team FORCE F1, anschließend als Renningenieur von Mario Andretti in der IndyCar-Szene. Es war ein kurzer Abstecher, denn Newey heuerte schon bald wieder bei March an. Damit hatte die Formel 1 den Konstrukteur als Technischen Direktor zurück. Ende 1990 ging er zu Williams, und damit begann eine Dekade, in deren Verlauf sich alles, was er anfasste, in extrem kurzer Zeit in Gold verwandelte. Das erste Auto, das Newey in Partnerschaft mit Patrick Head für Williams konstruierte, gewann 1991 sieben Rennen. Die Nachfolgemodelle waren innerhalb von sechs Jahren für fünf Titel im Konstrukteurs-Championat gut und ließen Piloten wie Nigel Mansell, Damon Hill und Jacques Villeneuve Weltmeister werden. Alain Prost verdankte einem dieser Boliden seinen vierten WM-Titel und ein Grünschnabel namens David Coulthard tauchte erstmals auf der obersten Stufe des Siegerpodests auf. Nachdem sich Newey von Williams getrennt hatte, um bei McLaren neue Herausforderungen anzunehmen, bestätigte er sein Können durch drei weitere Titel - er rundete das Jahrzehnt durch den Konstrukteurstitel 1998 sowie zwei Weltmeisterschaften für Mika Häkkinen ab.
Neweys diverse McLaren gewannen auch im 21. Jahrhundert Rennen. Einige Male war das Team bis zuletzt in die Entscheidung im Titelkampf verwickelt, und niemals wurde es verpasst, einzelne Grand Prix zu gewinnen. Seinen letzten Anlauf nahm er 2005 und zehn der 19 WM-Läufe des Jahres konnten siegreich beendet werden, doch beide Titel gingen trotzdem durch die Lappen. Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung wechselte Adrian erneut, diesmal zu Red Bull Racing. Dabei lag der Reiz der Möglichkeit, buchstäblich von einem weißen Blatt Papier aus ein siegreiches Team aufzubauen.
„Die Wahrheit ist doch“, sagt Adrian, „dass Williams und McLaren bereits WM-Titel in der Tasche hatten, als ich dazu kam. Jeweils war die Infrastruktur für weitere Erfolge vorhanden. Das heißt, sie waren jeweils in der Lage, zusätzliche Rennen und Weltmeisterschaften innerhalb recht kurzer Zeit zu gewinnen. Bei Red Bull Racing lagen die Dinge völlig anders, was mir gefiel. Es war ein sehr junges Team, das mir die Möglichkeit bot, in zentraler Position nicht nur an der Konstruktion des Autos, sondern an der gesamten Infrastruktur der technischen Abteilung beteiligt zu sein.”
Es ist eine weit verbreitete Annahme, dass Adrian seine beste Arbeit immer dann leistet, wenn die F1 eine ihrer periodisch auftretenden Umbruchphasen erlebt, in deren Verlauf es plötzlich nicht mehr um das Durchkneten von Zahlen, sondern stattdessen für kurze Zeit um Kreativität und Intuition geht. 2009 zeigte das zu Genüge: Red Bull Racings Durchbruchsaison brachte Adrians RB5 fünf Pole-Positions und sechs Siege.
„Ich mag es“, sagt Adrian rückblickend, „wenn die Regeln geändert werden, wie es im letzten Jahr der Fall war. Das erlaubt es einem, sich mit einem weißen Blatt Papier in der Hand zurückzulehnen, um von den ersten Grundlagen ausgehend die besten Lösungsmöglichkeiten zur Umsetzung dieser Regeln auszutüfteln. Elf Jahre waren seit der letzten großen Regeländerungen, vier Jahre seit den letzten Änderung überhaupt vergangen - als Folge wiederholte sich die F1 in ziemlich starkem Maße. Niemand kam mit neuen Ideen. Es gab lediglich einen kleinen Posten geringfügiger Abweichungen vom Existierenden, ausgesprochen etablierten Dingen… dem kann ich kein besonderes Interesse abgewinnen.“
Die Vorstellung vom weißen Blatt Papier ist mehr als eine Metapher. Trotz der unaufhörlichen technischen Fortschritte in der F1 zieht Adrian unverändert das Zeichenbrett dem Supercomputer vor, wenn er kreativ ist. Abseits des Büros pflegt er seine Leidenschaft für klassische Sportwagen in seiner Eigenschaft als Sammler und Amateurrennfahrer. Er ist keiner, der die Gesetze der Physik berücksichtigt, weshalb es in den letzten Jahren einige Male heftig rappelte. Unbeeindruckt von Prellungen und gelegentlicher Bewusstlosigkeit entwickelte er einen seriöseren Fahrstil, der ihm bei den 2007er 24 Stunden von Le Mans am Steuer eines AF Corse Ferrari F430 einen viel beachteten vierten Platz in seiner Klasse - dem 22. im Gesamtklassement - einbrachte. 2009 gewann er das Goodwood Revival TT Race, als er seinen Lightweight E-Type Jaguar mit seinem alten Freund Bobby Rahal teilte.
Mitglieder Boxencrew erzählen im Zusamenhang mit Adrian hinter vorgehaltener Hand von einer noch beeindruckenderen Fahrleistung - einem auf Christian Horners Rasen Donuts drehenden Ferrari California. Das war im Vorjahr am Abend des Doppelsiegs des Teams in Silverstone…
Unser Chef im Bereich der Aerodynamikentwicklung kam vom Formel 1-Team McLaren - wo er 15 Jahre lang eine vergleichbare Rolle übernommen hatte - zu Red Bull Racing. Peter studierte zunächst am Imperial College London Luftfahrttechnik, bevor er seine Arbeit bei McLaren aufnahm. Für ihn ist es die Kombination aus Wissenschaft und Sport, die seinen Job so faszinierend macht. Was war das Highlight seiner Karriere, bevor er zu uns nach Milton Keynes kam? Zehn Siege bei McLaren im Jahr 2005, denn nach vielen schwierigen Jahren konnte das Team den Beweis liefern, beweisen, das beste Auto des gesamten Startfeldes bauen zu können. Abseits der Formel 1 liebt Peter den Fußballsport (er ist Fan von Tottenham Hotspurs) und Racing, worunter er in seiner Freizeit gemeinsames Gokart fahren mit seinem Sohn versteht.
Unser Chef der Konstruktionsabteilung kam vom Team Renault F1, wo er dem Bereich Mechanik-Konstruktion arbeitete, zu uns. Rob stammt aus Somerset. In seiner Freizeit stehen die örtliche Cricket-Anlage und der Bath Rugby Club ganz oben. Außerdem steht er bei allen Sportarten begeistert hinter der jeweiligen englischen Nationalmannschaft.
David Coulthard zählt seit Gründung des Teams zur Truppe von Red Bull Racing. Er trat für uns in unserer ersten Saison an, er sicherte uns auf Anhieb die ersten WM-Punkte und holte uns 2006 in Monaco den ersten Podestplatz… und nach vier Jahren am Steuer unserer Autos hängte er den Sturzhelm 2008 an den Nagel.
Es fiel uns nicht leicht, auf seine Dienste zu verzichten. Der Brite mit den meisten WM-Punkten, ein Mann mit 247 GP auf dem Buckel, 535 gesammelten Punkten und 62 Podestplatzierungen ist jemand, dessen Erfahrungen für jedes Team nützlich wären. Gut für Red Bull Racing: 2009 wurde er unser Racing-Berater und gewissermaßen unser Reservefahrer. Letztlich war er ohnehin bei jedem WM-Lauf vor Ort, denn anstatt dem Fahrerlager den Rücken zuzukehren, nahm David 2009 eine neue Herausforderung an. Er wurde Kommentator (und Partner von Eddie Jordan) bei seinem TV-Heimsender BBC. 2010 wird er seine Pressearbeit für uns und die BBC fortsetzen und fraglos nebenbei ein- zweimal am Running Showcar Event teilnehmen.
David ist außerdem Botschafter von Wings For Life, der Forschungsstiftung, die daran arbeitet, Heilungsmöglichkeiten für Rückenmarksverletzungen zu finden.
