Als sich Bene Mayr 2005 - damals noch als Buckelpisten-Fahrer – zwei Mal das Kreuzband riss, sagte ihm sein Arzt, dass es mit dem Skifahren vorbei sei. Bene stieg trotzdem wieder auf die Bretter – dieses Mal auf Twin Tips – und gehört heute zu den besten Freeskiern der Welt. Sein Faible: außergewöhnliche Projekte und spektakuläre Tricks - wie in seinem aktuellen Filmprojekt „Legs of Steel - Nothing ElseMatters“. Da springt er mit zwölf anderen Freeskiern gleichzeitig über einen Kicker. Auf einem Flughafen bräuchte man dafür einen detaillierten Flug- und Landeplan, exakte Zeitfenster sowie mehrere Fluglotsen. Auf dem Skihang eigentlich nur eins: 12 durchgeknallte Typen mit 24 Beinen aus Stahl.
GRÖSSTEN SPORTLICHEN ERFOLGE:
“Action Sports Award Freeskier of the year" 2008 und 2010 // "IF3 European rider of the year" 2010
1. Platz Nine Knights Overall // 1. Platz Newschool Gathering // 1. Platz German Slopestyle Masters
2. Platz Sweet Rumble 2010
3. Platz King of Style 2010 // 3. Platz Total X-Fight Andorra
4. Platz Red Bull Line Catcher 2009
60 SEKUNDEN MIT BENE:
Was war der bewegendste Moment deiner Karriere, von dem du noch deinen Enkelkindern erzählen wirst?
Als ich das erste Mal nach meiner Knieverletzung gestürzt bin und mein Knie „gehalten“ hat. Das hört sich komisch an, war aber wirklich unglaublich für mich!
Mit welchem Sportler würdest du um keinen Preis der Welt tauschen und warum?
Mit Viswanathan Anand, dem amtierenden Schachweltmeister, weil Schach einfach tot langweilig ist!
Sport ist harte Arbeit und Disziplin. Was ist die härteste Übung in deinem Trainingsplan?
Liegende Klimmzüge... die sind die Hölle!
Mit welchem Spruch hat dich dein Trainer mal so richtig frustriert?
Aus dir wird nie was!
Mit welchem motiviert?
Dem gleichen: Aus dir wird nie was!