ANJA IM WORDRAP
Menschen, die keinen Sport treiben, sollten damit anfangen.
Mich kann man richtig auf die Palme bringen, wenn's ungerecht und unfair wird.
Wenn ich Gedanken lesen könnte, dann hoffe ich, ich könnte es in manchen Situationen ausschalten, denn ich möchte gar nicht alles wissen.
Der größte Vollidiot ist der, der glaubt, dass er durch Kriege irgendwas bewirken oder ändern kann.
Ich könnte die ganze Welt umarmen, wenn es so ist, wie es im Moment ist. Alle sind gesund – meine Familie, meine Freunde, und ich muss mir um keinen Sorgen machen.
Die Welt wäre reicher, wenn viele Politiker das einhalten, was sie versprechen und nicht nur Wahlkampf betreiben.
Ich würde gern einmal wissen, wie so manche Entscheidungen in der Politik entstehen - wie viele Dinge da tatsächlich dahinter stecken. Da würde ich dann auch gerne Gedanken lesen können.
Anja Huber
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Über Anja
Schon mit 6 Jahren hatte Anja Huber den großen Traum: eine Medaille bei Olympia. Zwanzig Jahre später stand sie bei den Olympischen Spielen in Vancouver auf dem Podest und bekam die Bronze-Medaille in ihrer Disziplin Skeleton. Ihr Geheimnis: sie nennt es ihren "Killer-Instinkt". Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, zieht sie es durch. So wie die fünf Mal 100 Treppenstufen auf Zeit - der härtesten Übung auf ihrem Trainingsplan. Da es "geht nicht" im Huberschen Sprachgebrauch nicht gibt, waren die Olympischen Ringe schon auf ihrem Oberarm tätowiert, noch bevor sie bei Olympia 2010 nominiert war. Für 2014 werden sie sicherlich mit Gold ausgefüllt.
GRÖSSTEN SPORTLICHEN ERFOLGE:
Doppel-Gold bei WM 2008 (Mannschaft und Einer)
Bronzemedaille Olympia 2010
Gesamtweltcup Saison 2010/2011
ANJA GANZ PERSÖNLICH:
Welches Motto beschreibt dich am allerbesten?
„Ich bin doch nicht dabei, damit der Bus voll wird.“ Wenn ich was mache, dann mach ich’s richtig. Zum Gewinnen eben. Oder auch: "Neid musst du dir erarbeiten, Mitleid bekommst du geschenkt!"
Was isst und trinkst du am Tag des Wettkampfs?
Nix. Nur hungrige Löwen können gewinnen. Eine Stunde vor dem Wettkampf trinke ich ein Red Bull – dann kann’s losgehen. Das ist so ein Ritual von mir: Zum Wachwerden und zum Ausschwemmen.
Hast du einen Glücksbringer oder ein Ritual?
Ich zieh immer zuerst den linken Schuh an, dann den rechten Schuh. Erst den linken Handschuh, dann den rechten.
Was ist dein größter Spleen?
Haare färben, neue Farben ausprobieren. Ich hatte schon alles auf dem Kopf: rot, schwarz, blond,… Und Tätowierungen.
Nachgehakt - Gespräch mit Anja
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