Cliff Diving im Hamburger Hafen: Am 29. August wird die Hansestadt zum Mekka der mutigsten Sprungakrobaten auf dem Planeten.
Dort, wo normalerweise Stahlcontainer, Schiffe und Bruttoregistertonnen das Sagen haben, stehen am 29. August Körpergefühl und Akrobatik im Mittelpunkt. Die Red Bull Cliff Diving Serie kommt in die Hansestadt und mit ihr die besten Klippenspringer der Welt – allen voran der neunfache Weltmeister und „Gott der Klippenspringer“ Orlando Duque. In Hamburg tauschen sie wildromantische Felsen gegen das stahlharte Gerüst der Rickmer Rickmers. Zwölf Männer, acht anspruchsvolle internationale Wettkampfstätten und 26 Meter zwischen Absprung und Landung, Ästhetik und Körperbeherrschung sowie Totenstille und knisternde Anspannung – einen Wettkampf in dieser Form gab es noch nie zuvor. Die internationale Serie startet am 8. Mai in Frankreich, das Finale findet am 20. September in Griechenland statt.
Mit einer Tour durch das industrielle und historische Gelände des Hamburger Hafens stellten sich zehn High Diver bereits im Vorjahr in Deutschland vor. Die Rickmer Rickmers, deren Jungfernfahrt 1896 nach Hongkong führte und die seit 1987 als stolzes Museumsschiff am Fiete-Schmidt-Anleger vor Anker liegt, war die finale Wettkampflocation und erwies sich als so anspruchsvoll sowie faszinierend, dass sie nun in die internationale Serie aufgenommen wurde. Deshalb kommen die zwölf weltbesten Klippenspringer erneut in die Hansestadt. Dieses Mal im Rahmen der Red Bull Cliff Diving Serie 2009: Noch nie zuvor sind Springer in acht aufeinander folgenden Wettbewerben aus mindestens 26 Meter Höhe ins Wasser eingetaucht. Deutschland ist neben sieben weiteren Ländern Gastgeber.
0-100 km/h in 3 Sekunden. „Perfektes Körpergefühl und absolute Konzentration sind wegen der Sprunghöhe und der unglaublichen Wucht der Landung bei Red Bull Cliff Diving unabdingbar. Die Kraft, die beim Eintauchen auf den Körper wirkt ist neunmal größer als beim Sprung vom Zehn-Meter-Turm“, erklärt Orlando Duque, seines Zeichens neunfacher Weltmeister im Klippenspringen und vermutlich der Gejagte unter den Teilnehmern. „Die Erdanziehung lässt den Körper innerhalb von drei Sekunden von Null auf 100km/h beschleunigen und das Wasser bremst uns nach dem Eintauchen binnen vier Metern zurück auf Null,“ so Duque weiter. Er ist einer der wenigen Athleten, deren physische Fitness und akrobatische Fähigkeiten es ermöglichen, den Sport auf höchstem Niveau auszuüben.
High Diver aus neun verschiedenen Nationen – Australien (Steve Black), USA (Kent De Mond), Kolumbien (Orlando Duque, Eber Pava), Russland (Artem Silchenko), Ukraine (Andrej Ignatenko, Vyacheslav Polyeshchuk), Luxemburg (Alain Kohl), Großbritannien (Gary Hunt), Frankreich (Hassan Mouti, Cyrille Oumedjkane) und Tschechische Republik (Michal Navratil) – werden bei dieser Serie am Absprung stehen und um den Sieg kämpfen. Unter ihnen Weltmeister, Weltcupgewinner und Weltrekordhalter.
Berühmte und bekannte, ebenso wie natürliche und urbane Plätze wurden als Austragungsorte für die Red Bull Cliff Diving Serie definiert. Nach dem Auftakt am 8. Mai in La Rochelle (FRA) kommen die Klippenspringer in die Niederlande (Rotterdam, 20. Juni), nach Kroatien (Dubrovnik, 11. Juli), Italien (Polignano a Mare, 26. Juli), in die Türkei (Antalya, 8. August), nach Deutschland (Hamburg, 29. August) und in die Schweiz (Sisikon, 5. September) bevor am 20. September beim Finale in Athen (GRE) der Gesamtsieger gekürt wird.
Weitere Informationen unter www.redbullcliffdiving.com, Foto- und Videomaterial unter www.redbull-photofiles.com und www.redbullcontentpool.com.
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