In der deutschen Bundesliga holte Mountainbikerin Lisi Osl am vergangenen Wochenende mit ihrem sechsten Saisonerfolg in Bad Salzdetfurth den Gesamtsieg, im Weltcup soll nun die nächste Top-Platzierung folgen.
Lisi Osl hat beim Bundesliga-Finale in Bad Salzdetfurth österreichische Radsport-Geschichte geschrieben: Die Tirolerin feierte in Deutschland nach einem fast sechs Runden langen Solo ihren sechsten Saisonsieg und sicherte sich so als erste österreichische Mountainbikerin den Gesamtsieg in der deutschen Bundesliga.
„Darüber freue ich mich natürlich sehr. Nachdem ich bei den beiden schwierigen Weltcups in Kanada ausgerechnet mit den technischen Passagen gehadert habe, habe ich in Kirchberg hart an meiner Technik gefeilt. Dass die technischen Abfahrten hier beim Bundesliga-Finale wieder so gut geklappt haben, ist sehr gut fürs Selbstvertrauen“, so die 23-Jährige, die auch im Gesamtweltcup noch ein kräftiges Wörtchen um den Sieg mitreden möchte.
„Ein Platz unter den besten drei der Welt wäre in meiner zweiten Elite-Saison einfach nur der Hammer“, so Osl. Die Ausgangslage vor den beiden abschließenden Bewerben in Champery und Schladming ist jedenfalls vielversprechend: Gemeinsam mit der Russin Irina Kalentieva liegt Osl derzeit nur 25 Zähler hinter der norwegischen Spitzenreiterin Lene Byberg auf Rang zwei der Gesamtwertung. „Unter den ersten fünf geht es extrem knapp her. Ich rechne mir bei den letzten beiden Rennen aber noch vieles aus“, zeigt sich die Kirchbergerin vor dem Saison-Endspurt optimistisch.
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