Der Formel-1-Zirkus macht zum ersten Mal Halt in Südkorea. Von dort meldet sich Sebastian und schreibt in seinem Blog über die Zeit nach Suzuka, die neue Strecke und seltsame Funde.
Hi!
Endlich sind wir in Südkorea angekommen und ich kann schon spüren, dass dieses Wochenende etwas ganz Besonderes werden wird. Mit einem Sieg ins nächste Rennen zu kommen ist vor allem sehr hilfreich für das Selbstvertrauen. Suzuka war aber auch eine außergewöhnliche Erfahrung, weil an einem Tag wirklich sehr viel los war. Immerhin hat man nicht alle Tage das Qualifying und das Rennen an einem Tag!
Nach dem Rennen in Suzuka habe ich mich entschieden gleich hier in Asien zu bleiben, weil das ständige Hin- und Herfliegen ja doch einiges an Kraft kostet und auch die Zeitumstellung sehr mühsam sein kann. Statt nach Hause zu fliegen habe ich mich also hier auf mein Training konzentriert und hoffe, dass sich das auch lohnen wird.
In Bezug auf die Weltmeisterschaft mache ich mir noch keine Sorgen. Ständiges Überlegen und Spekulieren bringt nichts, wichtig ist, dass man am Ende ganz oben steht. Außerdem sollten wir die anderen Anwärter im Auge behalten – noch ist gar nichts entschieden und es kann noch alles passieren.
Zu Südkorea selbst: Ich muss zugeben, dass ich leider noch nicht sehr viel vom Land selbst gesehen habe, aber man merkt schon, dass es etwas anderes ist. Mit unserem Hotel haben wir es hier ganz gut getroffen, es ist nur zwei Kilometer von der Strecke entfernt und ich bin mir sicher, dass es mich schlimmer hätte treffen können. Die Strecke selbst sieht wirklich toll aus. Wir waren zuerst durch die Berichterstattung etwas verunsichert, aber alles in allem kann sich das hier alles wirklich sehen lassen. Manche Kurvenanordnungen sehen wirklich sehr interessant aus und werden mit Sicherheit auch Spaß machen. Das Wetter sollte trocken bleiben, aber warten wir mal ab. Im Moment freue ich mich wahnsinnig hier morgen meine ersten Runden zu drehen und werde euch natürlich gleich berichten, wie sich alles angefühlt hat. Übrigens: Ich hab bei meiner Streckenbegehung einen Nagel gefunden. Naja, was soll’s: Wo gehobelt wird, fallen bekanntlich auch Späne. Manchmal aber auch Nägel!
Bis dahin!
Sebastian
www.redbullracing.com
www.sebastianvettel.de
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