Der Red Bull Tourbus startet in die Saison 2010. An Board: ZPYZ aus Berlin. Im Interview spricht Ivan über das Leben im Tourbus, das neue Album und die Entstehungsgeschichte des Bandnamens.
Ivan: Wir haben ein neues Album ("2080", Anm.), das jetzt herauskommt. Das wollen wir auf dem Red Bull Tourbus im Rahmen der Campus-Tour präsentieren. Es stehen also Uni-Konzerte am Programm, wo wir unser neues Material sozusagen on stage testen.
Nein. Wir waren schon 2008 auf einigen Events zu Gast. Das waren Konzerte auf Festival-Campingplätzen - teilweise im Nirgendwo - und beim Red Bull Tourbus-Festival in Berlin. Es ist immer super, am Dach zu spielen. Man ist viel näher am Publikum. Und irgenwie bekommt man den Eindruck, dass die Leute viel partyhungriger als vor einer normalen Bühne sind.
Nach ein paar Tagen beginnt man, in diesem Tourbus zu wohnen, weil es ja so gut wie alles gibt, was man braucht. Nur duschen mussten wir auf Tankstellen. Dafür kann man fast überall stehen bleiben, den Griller rausholen und übernachten. Mit dem Ding ist man einfach mit Leib und Seele auf Tour. Und die Crew an Board ist echt ein Wahnsinn.
Das war nicht so geplant. Wir beide machen schon seit über 15 Jahren gemeinsam Musik und sind in all den Jahren durch alle möglichen Genres geschlittert: von Hip Hop bis Metal und auch sehr erfolgreich als Produzenten für andere Leute. Für das neue Album haben wir einfach drauf los gearbeitet und gar nicht so nach außen geschaut. Wir haben einfach das getan, was uns am meisten Spaß macht.
Sicher, alleine der Name: „2080“ sagt alles. Es soll nicht klingen wir in den 1980er Jahren, sondern so wie vielleicht die 80er im 21. Jahrhundert klingen werden. Songs wie „I was made for loving you“ von Kiss oder „Eye of the Tiger“ waren unsere Kindheits-Hits, zu denen wir im Zimmer rumgesprungen sind.
Wir wollten einfach die Leute neugierig machen. Es kommt ja nicht viel von unserer Musik vor, dafür hinterlässt das Video etwas mysteriöses.
Es kann ihn jeder aussprechen wie er will. Er soll aber schon ein kleines Tribut an die Spice-Girls sein, weil man es ja als „Spice“ aussprechen kann. Das steht aber einfach dafür, wie die Musik sein soll: stark, würzig, scharf. Wie Salt’n Peppa. Es kann aber genauso „Spies“, also Spione bedeuten. Wir halten uns auch oft gerne versteckt und lassen uns nicht so einfach festmachen.
- 19. Mai 2010, 20:00 Uhr
TU Chemnitz Mensa Vorplatz
Reichenhainerstraße - 20. Mai 2010, 17:00 Uhr
TU Dresden, Neue Mensa
an der Bergstraße - 25. Mai 2010, 19:00 Uhr
OvGU Magdeburg
Zschokkestr. 32 - 26. Mai 2010, 19:00 Uhr
TU Berlin Campus Charlottenburg Süd
Straße des 17. Junis 135 - 27. Mai 2010, 20:00 Uhr
Universität Potsdam
Am neuen Palais 10, Haus 8/12 - 28. Mai 2010, 18:00 Uhr
HU Berlin (Campus Charité und SpoWi)
Philippstraße 13
www.zpyz.de
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