Eine Verletzung am Sprunggelenk hat Robin Benzing zu Saisonbeginn in der BBL gestoppt – in dieser Woche war er endlich für den FC Bayern im Einsatz. Wir haben mit dem 22-jährigen Forward über seinen Verein, den Europacup und sein Leben in München gesprochen.
Du hast gegen Göttingen deine ersten 23 Minuten als FC Bayern-Spieler in der BBL absolviert – wie zufrieden bist du mit deiner Leistung?
Ich bin durchaus zufrieden, für mein erstes Spiel war die Leistung ganz ordentlich und solide. Aber wichtig war, dass wir den Sieg geholt haben. Alles andere ist eigentlich Nebensachen.
Wie geht’s dem Sprunggelenk? Alles wieder in Ordnung?
Ja, beim Sprunggelenk ist alles wieder gut – ich habe keine Schmerzen mehr.
Der FCB ist trotz hoher Erwartungen mit einer Niederlage in die Saison gestartet. War das mental ein Problem für euch?
Niemand startet gerne mit einer Niederlage, aber wir hatten einfach ein Zeitproblem und sind trainingstechnisch teilweise auch jetzt noch im Rückstand, z.B. bei den Abstimmungen. Und dann ist genau das passiert, was wir eigentlich vermeiden wollten. Aber im Endeffekt haben wir das gut kompensiert, indem wir jetzt drei Siege geholt haben.
Drei Siege in Folge – bedeutet das, dass die neue Mannschaft des FCB schon zusammengefunden hat?
Sagen wir mal so: Es wird von Training zu Training immer besser. Es fehlt immer noch ein bisschen was, aber wir sind auf einem guten Weg und ich hoffe, dass wir bald unser ganzes Potenzial ausschöpfen können.
Am 15. November startet der FCB in den Europacup. Ist das etwas Besonderes für dich oder ein normales Spiel?
Europacup ist natürlich etwas Besonderes. Trotzdem mach ich mich deswegen nicht verrückt und versuche, mich da auf ein ganz normales Spiel vorzubereiten. Es nützt ja niemanden, wenn ich mich da zu sehr unter Druck setze.
Wie geht’s dir als gebürtiger Mann aus Hessen in München?
Mir geht’s sehr gut. Ich fühle mich hier in München sehr wohl.
Bist du auf der Straße eigentlich schon mal um ein Autogramm gebeten worden?
Nein, noch nicht. Ich bin offensichtlich noch anonym in der Stadt unterwegs.
Im Vergleich zum Fußball hat Basketball doch einen anderen Stellenwert in München. Ist das ein Problem für dich?
Überhaupt nicht. Ich finde es sogar gut, so wie es ist – weil im Mittelpunkt stehen ist nicht so mein Ding. Ich bin froh, dass es bei uns etwas ruhiger ist.
Was machst du, wenn du nicht trainierst? Hast du schon ein Lieblingslokal?
Bis jetzt habe ich diesen Ort noch nicht gefunden, soweit habe ich München noch nicht erforscht. Aber Tipps sind willkommen.
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