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Red Bulletin: Die Sandfresser

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Unter der Stadt graben sie jene Tunnel, die zur Versorgung New Yorks unerlässlich sind. Eine Frau verbrachte Jahre in der Tiefe, um diese gefährliche Arbeit zu dokumentieren.

Sie wollte Fotos der Sandhogs schießen: So nennt man jene Männer, die tief unter New York die Versorgungstunnel der Stadt graben. Zum ersten Treffen erschien Gina LeVay jedoch ohne Foto­apparat. „Ich wollte ihnen zunächst erklären, was ich vorhatte“, so LeVay. Vier Monate dauerte es, bis sie alle Genehmi­gun­gen beisammenhatte, um im Tunnel – genauer gesagt dem Abschnitt „Manhattan“ des New-York-City-Wassertunnels No. 3 – foto­grafieren zu dürfen. In dieser Zeit gewann sie den Respekt der Arbeiter auf der Baustelle über Tag, ehe es 2003 das erste Mal in die Tiefe ging.

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Alles, was LeVay (anfangs) wollte, war, ein Thema zu finden für ihr Master-Studium. Am Ende dauerte die Kooperation sieben Jahre: „Ich war jeden Monat einige Male dort unten, jeweils zwei bis vier Stunden lang.“ Den Abschluss bildete 2011 eine Foto- und Video-Installation in der New Yorker Grand Central Station („Ich wollte die Menschen dazu bringen, innezuhalten und besser zu verstehen, wie Dinge zusammenhängen. Sie sollten auch erkennen, dass der ‚Körper Stadt‘ aus verschiedenen Schichten besteht“) und das Buch „Sandhogs“. Gina LeVay: „Die Männer haben meine Ideen und meine Arbeit respektiert. Sie haben auch geschätzt, dass ich so verbissen an der Sache dran war – genau wie sie selbst.“

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Die ganze Fotostory sehen Sie in der Februar-Ausgabe des Red Bulletin.


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