Es sind handverlesene Sportler, die sich ab Sonntag einem der größten Abenteuer unserer Zeit stellen: 31 Teilnehmer aus 21 Nationen in aller Welt kämpfen bei den fünften Red Bull X-Alps um den Sieg. Der Startschuss fällt um 11 Uhr auf dem Mozartplatz in Salzburg – ihr aller Ziel: Das Fürstentum Monaco. Dazwischen liegen 864 knallharte Kilometer, fünf Länder und die Alpen, die sie nur per Gleitschirm oder zu Fuß durch- und überqueren dürfen.
Stürme fegen durch die eiskalte Luft, Wind und Regen peitschen erbarmungslos über die höchsten Gipfel der Alpen. Nur die Härtesten der Harten nehmen eine solche Herausforderung in Angriff und nur die Wenigsten kommen überhaupt an. Seit 2003 fasziniert das Event alle zwei Jahre Sportler wie Zuschauer rund um den Globus, 2011 müssen die 31 Teilnehmer insgesamt 864 Kilometer durch Österreich, Deutschland, Italien, die Schweiz und Frankreich bewältigen. Dabei müssen sie diesmal acht Wendepunkte erreichen, die gewaltiger nicht klingen können: Grossglockner (3798 Meter), Mont Blanc (4792 Meter) oder Matterhorn (4478 Meter). Die komplette Strecke darf nur zu Fuß und per Gleitschirm zurückgelegt werden.
Seit Monaten trainieren die Starter intensiv für die Red Bull X-Alps. Mit einem großen Ziel: In Monaco anzukommen. Nur zu gerne würde natürlich der Schweizer Christian Maurer seinen Titel von 2009 verteidigen. Er weiß um die körperlichen und mentalen Anstrengungen, die selbst solch erfahrene Sportler an ihre Grenzen bringen: „Die Red Bull X-Alps sind ja mehr ein Abenteuer, als ein Rennen. Es ist sehr unvorhersehbar. Mit einer falschen Entscheidung kann ich mir selber sehr viel vermiesen. Und jeden Meter, den ich nicht fliege, muss ich laufen.“ Teils die steilsten Gletscher hinauf. Durch Schnee und Eis. Als erster Starter überhaupt blieb Maurer 2009 gleich bei seinem Debüt unter der magischen Zehn-Stunden-Marke.
Die deutschen Farben vertritt zum vierten Mal Michael Gebert. Der 31-Jährige bringt die Begeisterung um die Red Bull X-Alps auf den Punkt: „Die Idee für dieses Rennen ist so einfach und so perfekt. Auch die Kombination von Wandern und Fliegen, und das alles in einem wirklich schönen Spielplatz, den Alpen. Es ist erstaunlich, was möglich ist, wenn man Monaco erreichen will.“
Noch nie schafften es mehr als fünf Sportler ins Ziel, die Herausforderungen sind mehr als extrem: In der Luft oder zu Fuß bleibt kaum Zeit für Essen, Trinken und Schlafen – Sieger Maurer ruhte sich 2009 maximal sechs Stunden, minimal zweieinhalb Stunden pro Nacht aus. 2011 kommt eine neue Regel hinzu: Zwischen 23 und 4 Uhr müssen die Teilnehmer eine Pause einlegen.
Jeder Starter ist mit einem GPS-Sender ausgestattet, die Zuschauer können das gesamte Event als Live-Tracking auf der Website www.redbullxalps.com verfolgen. Dazu zeigen die Kameras der Piloten und die von Servus TV spektakuläre Bilder aus der Luft und bringen das Update jeden Tag um 17.45h auf den Bildschirm.
Red Bull X-Alps ab Sonntag täglich um 17.45 Uhr auf Servus TV.
Zu Kaufen gibt es die limitierten Uhren auf: www.redbullxalps.com/suunto-watch.html
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