Mit Hochgeschwindigkeits-Nervenkitzel, viel Körpereinsatz und einem Eröffnungs-Event vom 12. bis zum 14. Januar 2012 im US-amerikanischen Saint Paul, Minnesota, startet die Red Bull Crashed Ice World Series in die neue Saison. Mit dabei: Der Titelverteidiger und Weltmeister aus dem letzten Jahr, Arttu Pihlainen aus Finnland sowie Manuel Warda, Andreas Wirnstl und Philipp Auerswald aus Deutschland.
Die Red Bull Crashed Ice Weltmeisterschaft 2012 beginnt am 12. Januar an den Ufern des gefrorenen Mississippi in Saint Paul, Minnesota. Der Kampf um den Weltmeistertitel einer der aufregendsten Wintersportarten, die je erfunden wurden, wird sich im Februar mit Wettbewerben in den Niederlanden und Schweden fortsetzen. Im März findet die zwölfte Saison mit einem Finale vor mehr als 100.000 Zuschauern im kanadischen Quebec ihr krönendes Ende. Mit dem Rennen in Saint Paul wird erstmals seit 2004 wieder ein Tourstopp der Red Bull Crashed Ice Weltmeisterschaft in den USA ausgetragen.
Der Finne Arttu Pihlainen wird versuchen, seinen Weltmeistertitel in diesem Hochgeschwindigkeits-Sport – einer Kombination aus Speedskating, Boardercross und Downhill Skiing – gegen eine Gruppe Kanadier sowie furchtlose Konkurrenz aus 30 Nationen zu verteidigen. Der schnelle Finne durfte im letzten Jahr in einem neuen Mini nach Hause fahren, nachdem er bei drei der vier Rennen vor insgesamt 170.000 Zuschauern als Sieger die Eispiste verließ.
Die Kanadier und Brüder Kyle und Scott Croxall belegten im letzten Jahr den zweiten sowie den dritten Platz und hoffen, ihren Titel-Ambitionen in 2012 mit einem furiosen Saisonstart in Saint Paul gerecht zu werden.
Beim Saisonauftakt werden an den drei Renntagen insgesamt etwa 35.000 begeisterte Zuschauer erwartet. Das Highlight der 406 Meter langen Strecke in Saint Paul ist eine Startrampe im 45°-Winkel mit einem Kicker, der die bisher weitesten Sprünge im Ice Cross ermöglichen wird.
Ice Cross Downhill erfordert bei Abfahrten mit Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h eine Kombination aus Beweglichkeit, Können auf den Schlittschuhen und Furchtlosigkeit. Die Fahrer starten in Vierergruppen auf die Piste und kämpfen auf dem Weg ins Ziel mit vollem Körpereinsatz um die Platzierungen, während sie Sprünge, Wellen, enge Haarnadelkurven und andere Hindernisse bezwingen. Der Wettbewerb ist hart, denn nur die zwei jeweils Bestplatzierten kommen eine Runde weiter. Das Fahrerfeld aus 64 Finalisten wird so immer weiter dezimiert, bis im Finale dann die weltweit besten vier Athleten gegeneinander antreten. Mitten dabei im Fight um die Plätze: Manuel Warda, Andreas Wirnstl sowie Philipp Auerswald, die sich bei den Qualis in Köln, Germering und Altenberg durchgesetzt haben.
Rennkalender 2012:
12. - 14. Januar: St. Paul (USA)
3./4. Februar: Valkenburg (NED)
17./18. Februar: Aare (SWE)
16./17. März: Quebec (CAN)
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