Von 2001 bis 2005 verteidigte Jasper Felder den Siegesthron von Red Bull Crashed Ice für sich. Seit ein paar Jahren wächst die Konkurrenz, neue Gesichter sind auf dem Podium. Am Samstag findet das Rennen in Kanada, Quebec, statt. Die Karten werden neu gemischt.
Wir werfen einen Blick auf die ersten fünf Top-Favoriten.
Martin Niefnecker
Der bayerische Gewinner der ersten Runde in München überraschte nicht nur mit seiner Energie, sondern auch mit seinem selbstbewussten auftreten, auch vor großen Namen des Sports sich nicht zu scheuen. Seine Stärke ist ohne Zweifel seine Beschleunigungsfähigkeit. Die Eisstrecke in Quebec fordert allerdings andere Stärken und die anderen Athleten sind hungrig auf den Sieg.
Arttu Pihlainen
Er ging im vergangenen Jahr als finnischer Sieger in Quebec hervor. In München hat er wieder bewiesen, dass er zu den schnellsten Red Bull Crashed Ice Athleten der Welt zählt. Wegen unglücklichen Stürzen hat er dann doch nicht zum ersten Platz geschafft, aber das ist genau der Grund, wieso er in Quebec noch mal richtig Gas geben wird, um dieses Mal nichts dem Zufall zu überlassen. Wird er es schaffen?
Gabriel Andre
Ein weiterer Gewinner der vergangenen Runde in Québec schien in München zuerst den Sieg in der Tasche zu haben, als ihn dann doch der deutsche Martin Niefnecker einholte. Andre hatte zwar einen besseren Start, musste dann doch Martin den Vorrang lassen. Um im Red Bull Crashed Ice Weltfinale gut abzuschneiden, trainiert Gabriel Andre seit zwei Monaten fleißig. Wir sind auf das Ergebnis gespannt.
Jasper Felder
In der Red Bull Crashed Ice Szene kennt man Jasper zu gut. Er ist einer der wenigen Athleten, die so viele Siege ergattert haben. Motiviert wollte er den WM-Titel angehen, verletzte sich allerdings am Rücken und konnte das Rennen daher nicht starten. Er kann das Finale kaum erwarten. Am Samstag wird sich entscheiden, ob er sich noch einen Sieg in der Serie holt.
Kim Müller
Er ist einer der schnellsten schweizerischen Sportler aus der Runde. Er schaffte es zuerst nicht in das schweizerische Nationalteam, qualifizierte sich in Deutschland aber für München. Nach dem spannenden Rennen in München sind wir gespannt, wie er sich auf der steilen Strecke in Québec macht.
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