Red Bull Cliff Diving

Im Normalfall kann Oliver Pocher nicht weit fallen: Das Fernsehstudio ist sicheres Territorium. Jetzt wagte sicher der Comedian beim Red Bull Cliff Diving in Dubrovnik mit Orlando Duque auf die dalmatinischen Felsen um sich aus schwindelerregenden Höhen in die Adria zu stürzen.

Hohe Wellen, raue Klippen und eine große Herausforderung: Während sich die zwölf weltbesten Klippenspringer in Dubrovnik auf den dritten Stopp der Red Bull Cliff Diving Series 2009 (11. Juli) vorbereiten, sorgte am Freitagvormittag ein ganz besonderer Springer für wahre Aufregung. Starcomedian Oliver Pocher war angereist, um bei Orlando Duque, dem neunfachen Weltmeister, einen individuellen Workshop im Klippenspringen zu absolvieren. Mit seinem Abflug von den dalmatinischen Klippen ließ er die Wogen im und rund ums Wasser ordentlich hoch gehen: Fünfzehn Meter hat er geschafft, sein ambitioniertes Ziel liegt bei rund zwanzig Metern.

 „Das ist wahrscheinlich das Verrückteste, was ich bisher gemacht habe! Für mich war der Weg über Stock und Stein beinahe so herausfordernd wie das Springen selbst. Die Jungs müssen nicht nur unglaublich gut springen können, sie müssen auch exzellente Kletterer sein“, so der 31-Jährige, der gemeinsam mit der amtierenden Europameisterin im Klippenspringerin, Anna Bader aus Mainz, nach Dubrovnik gereist war, um sich bei den Vorbereitungen zum dritten Wettbewerb der Red Bull Cliff Diving Series 2009 Tipps von den Allerbesten dieser Zunft zu holen. Nach dem Besuch des Athletentrainings erhielt er einen individuellen Workshop vom neunfachen Weltmeister Orlando Duque (COL). Balance finden, volle Konzentration, Körperspannung und ein kontrollierter Schritt ins Leere, vor dem Eintauchen Arme an den Körper pressen – Oliver Pocher wurde von Anna Bader und Orlando Duque mit dem nötigen Rüstzeug ausgestattet, um seinem persönlichen Ziel, der 20-Meter-Marke, einen bedeutenden Schritt näherzukommen.

Gleich zu Beginn bekam er eine wichtige Maxime der High Diver am eigenen Körper zu spüren: „Immer Fuß voraus ins Wasser eintauchen, am Kopf tut’s weh und ab einer gewissen Höhe ist das Risiko zu hoch!“. Drei, sieben, elf und fünfzehn – Meter für Meter tastete sich der Unterhaltungsprofi unter fachkundiger Anweisung nach oben. „Eins steht fest: Klippenspringen ist mit Turmspringen in der Halle nicht zu vergleichen, hier gehen die Wellen hoch und man sieht nicht mal genau wohin man springt. Das ist sehr speziell und gewöhnungsbedürftig. Die Profis machen Salti und Schrauben, ich bin froh, wenn ich gerade ins Wasser eintauche.“

Den Wettkampf von der 26-Meter-Plattform im Rahmen der Red Bull Cliff Diving Series 2009 am Samstagnachmittag überlässt Oliver Pocher wieder der internationalen Elite, den Termin für den Deutschlandstopp am 29. August in Hamburg hat er sich schon mal vorgemerkt.
 

 

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