Der dreimalige F1-Ex-Weltmeister Niki Lauda zollte unserem neuen Champion Sebastian Vettel Tribut, als der und das Team Red Bull Racing in Salzburg dem Hangar 7 einen Besuch abstatteten.
Als Ehrengast der Chat-Show Sport&Talk des Senders ServusTV lobte der österreichische Ex-Rennfahrer und Unternehmer die Leistungen des gesamten Teams.
An der Seite von Sebastian, Mark, Christian Horner und Adrian sagte Lauda: „Seitdem sie existiert, ist die Formel 1 ein Tatort - man darf sich nur nicht erwischen lassen. Auch ich wurde Weltmeister und musste mit all diesen Schwierigkeiten klarkommen.
Und jetzt kommt Didi (Red Bull-Eigentümer Dietrich Mateschitz), um mit seinem Team um die Weltmeisterschaft zu fahren, und er entscheidet sich, dem olympischen Gedanken zu folgen. Es ist erstaunlich, wie es diesem Team gelungen ist, den Titel auf wirklich faire Weise zu gewinnen. Aus meiner Sicht ist das in der 60jährigen Geschichte der Formel 1 einzigartig.“
Laut Lauda ist Vettels Triumph der fairste in der Geschichte dieses Sports, denn das Team sicherte sich neun Siege, darunter vier Doppelerfolge, 15 Pole-Positions und zwei WM-Titel. Er selbst hatte gelernt, dass auch andere Wege zum Erfolg führen. Lauda: „Wenn es lediglich zwei oder drei Politiker mit nur einem Prozent von Herrn Mateschitz gäbe, dann wäre unser aller Leben besser.“
Vettel erklärte, er sei ein wenig verlegen wegen seiner Gefühle, die ihn nach seinem Sieg übermannten: „Ich habe ja fast wie ein Mädchen geklungen! Glücklicherweise trug ich den Sturzhelm. Ich weinte vor Freude. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie es mir gelang, die Auslaufrunde zu fahren.“
An der Show nahmen auch die früheren F1-Fahrer David Coulthard und Gerhard Berger teil. Nach Ende der Show verwandelte sich der Schauplatz in Salzburgs Party-Zentrum, denn die F1-Stars feierten ihren Erfolg gemeinsam mit 1000 geladenen Gästen.
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