Am 7. und 8. August gastiert das spektakulärste Rennen der Lüfte am Eurospeedway Lausitz! Hier die wichtigsten Infos.
Fesselnde Flugmanöver, nervenzerreißende Duelle und ein Geschwindigkeitsrausch, der einen mit Haut und Haaren in seinen Bann zieht: Das ist das Red Bull Air Race. Die weltbesten Rennpiloten treten in der Saison 2010 an so spektakulären Locations wie New York und Rio de Janeiro gegeneinander an. Nach den ersten beiden Stopps in Abu Dhabi und Perth steigt weiterhin die Spannung, welcher der Piloten sich die WM-Krone im spektakulärsten Motorsportrennen der Welt holen wird. Drei Millionen begeisterte Fans waren im letzten Jahr bei den Rennen live vor Ort dabei. Und das ist nun endlich auch wieder in Deutschland möglich: Am 7./8. August kommen die „Wolkenkratzer“ an den EuroSpeedway Lausitz, dem einzigen WM-Rennen der Saison „an Land“. Und dem einzigen Rennen überhaupt, bei welchem Race-Airport und Rennstrecke auf einem Areal liegen. Die Zuschauer können die Teams so permanent hautnah verfolgen. Zwei Tage Gänsehautfeeling ist bei diesem Motorsportevent der Extraklasse also garantiert. 2-Tages-Tickets für die Qualifikation und das WM-Rennen auf dem EuroSpeedway Lausitz bei Dresden kosten zwischen 25 und 45 Euro. Ermäßigungen für Kinder und Jugendliche. Tickets sind ab der ersten Aprilwoche unter der Rubrik TICKETS & HOSPITALITY auf REDBULLAIRRACE.DE erhältlich.
Der deutsche Pilot Matthias Dolderer beendete die ersten beiden Rennen in Au Dhabi und in Perth auf Rang sieben. Er liegt damit im WM-Gesamtklassement auf Platz acht und ist extrem motiviert, in den folgenden sechs Rennen noch weiter nach vorne zu fliegen. Die deutsche Air Race WM-Hoffnung aus Tannheim freut sich vor allem auf das Rennen in Deutschland. „Es wird phantastisch sein, vor meinem Heimpublikum zu fliegen. Ich kann es kaum abwarten, bis ich im August die Luft über dem Lausitzring zum Brennen bringen kann“, sagt Matthias Dolderer.
Auch für Adilson Kindlemann aus Brasilien wird der deutsche Stopp etwas ganz Besonderes sein – mit dem Rennen am EuroSpeedway Lausitz kann er nach seinem sehr glimpflich verlaufenen Unfall in Perth voraussichtlich wieder an den Start gehen. Der Pilot trug zwar keine schweren Verletzungen davon, wird aber auf Weisung von Dr. Helmut Haunstein, Sporting Medical Director des Red Bull Air Race, erst wieder bei den europäischen Rennen teilnehmen können. Diese Zeit wird er vor allem nutzen, sich vollständig auszukurieren und die Vorgaben des Red Bull Air Race Komitees für einen Wiedereinstieg zu erfüllen: dazu gehört unter anderem das Training mit einer neuen Rennmaschine.
Beim Red Bull Air Race geht es um Geschwindigkeit, Präzision und den ultimativen Kampf gegen die Zeit. Mit absoluten Spitzengeschwindigkeiten navigieren die Air Racer ihre acht Meter breiten Rennflugzeuge durch 20 Meter hohe Pylonen, die im Abstand von nur zwölf Metern aufgestellt werden und den WM-Parcours markieren. Ziel ist es, so schnell wie möglich den Kurs abzufliegen und so wenig Fehler wie möglich, wie beispielsweise touchieren der Pylone, zu machen. 90 Sekunden sind die Piloten dabei in der Luft. 90 Sekunden, die es auch für die Zuschauer in sich haben. „Mit Tempo 400 in die Garage einparken“, so beschreibt der 39-Jährige Dolderer kurzerhand seinen Sport.
Wegen der spektakulären Flugmanöver, dem Geschwindigkeitsrausch und den attraktiven Locations hat sich das Red Bull Air Race in den vergangenen Jahren als Publikumsmagnet etabliert. Über drei Millionen Zuschauer drängten sich im Jahr 2009 rund um die Red Bull Air Race Tracks und wollten die Air Race-Piloten, die sie auch „Himmelsstürmer“ oder „Wolkenkratzer“ nennen, nicht verpassen. „Das Red Bull Air Race ist live tausendmal besser als die Formel 1, weil man den Kurs permanent im Auge hat und nicht ab und zu mal ein Auto oder Flugzeug vorbeihuschen sieht“, sagt Dolderer und ist sich sicher, dass seine Fans an den Lausitzring kommen werden. „Die Zuschauer werden nicht enttäuscht sein. Der Race-Track auf dem Lausitzring ist wirklich was ganz besonderes.“ Die weiteren WM-Rennen nämlich finden allesamt nahe am Zentrum von Innenstädten und über Flüssen, Seen oder Meeresküsten statt und haben keinen Platz für den Race-Airport an der Strecke an sich.
www.redbullairrace.com
Red Bull Air Race beehrt Deutschland
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