Jonas Folger _ Katar 2011 GEPA pictures


Der 125ccm-Rider Jonas Folger im Interview über Fallschirmspringen, Motoradfahren mit 4 Jahren und Marcel Schrötter beim Autofahren.

Wie würden dich deine Sportlerkollegen beschreiben?

Lustig, ergeizig und erfolgsorientiert.

Welchen Berufswunsch hatten deine Eltern für dich?

Ich bin mit meinem Vater schon mit 4 Jahren zum Motorradfahren gefahren. Und ich wollte schon immer Motorradrennfahrer werden! Meine Eltern haben mich dabei sehr unterstützt.

Und mit welchen Worten hast du sie überzeugt, dass du Profisportler werden musst?

Ich habe Rennen gewonnen und dann waren sie schon überzeugt von mir :) !

Als du deinen Freunden gesagt hast, dass du jetzt Profisportler wirst – was haben sie geantwortet?

Ich hab mich über die Jahre gesteigert und es hat alles mit Spaß angefangen. Meine Freunde haben das von Anfang an mitbekommen. Für sie ist das normal und sie sind große Fans von mir.

Wenn du nicht Sportler geworden wärest, welchen Beruf hättest du dann gemacht?

Ich denke, KFZ Mechatroniker würde mir gut gefallen.

Was machst du beim Wettkampf anders als deine Konkurrenz?

Nach dem Start bin ich in meinem Element. Rennen fahren und alles überholen wollen, was vor mir ist. Das mache ich einfach instinktiv.

Was war der bewegendste Moment deiner Karriere, von dem du noch deinen Enkelkindern erzählen wirst?

Das erste Mal bei der WM auf dem Podium war schon sehr bewegend.

Sport ist harte Arbeit und Disziplin. Was ist die härteste Übung in deinem Trainingsplan?

Jeder Tag ist hart für mich. Ich trainiere viel und es ist immer wieder eine Überwindung an sein Limit zu gehen!!

Was isst und trinkst du am Tag des Wettkampfs?

Ich trinke nur Wasser und eine Stunde vor dem Rennen esse ich Nudeln pur. Schmeckt sicher nicht so gut wie Pizza, gibt aber dafür viel Energie!

Und was direkt danach?

Alles, auf was ich Lust habe!

Wenn du dein Ziel nicht erreicht hast, dann denkst du…

Man darf sich von Fehlern nicht unterkriegen lassen, sondern versuchen, es beim nächsten Mal besser zu machen und daraus zu lernen.

Wenn du dein Ziel erreicht hast, dann denkst du…

Wenn ich mein Ziel erreicht habe, versuche ich noch besser zu werden.
 
Was musstest du aufgeben, um deine Sportkarriere gehen zu können?
Ich musste die Schule nach der neunten Klasse beenden.

Was machst du in den letzten 10 Sekunden, bevor du an den Start gehst?

Mich voll konzentrieren!!

Mit welchem Sportler würdest du um keinen Preis der Welt tauschen und warum?

Mit einem Profi-Schwimmer. Schwimmen ist nicht mein Ding.

Mit welchem Spruch hat dich dein Trainer mal so richtig frustriert?

Mein Trainer motiviert mich viel. Er hat mich bis jetzt noch nicht frustriert.

Welchen Sport würdest du niemals ausüben? Warum?

Fallschirmspringen - wegen meiner Höhenangst.

Mit welcher Headline würdest du dich gerne auf dem Titel der Bildzeitung sehen?

Neuer Weltmeister Jonas Folger!!!

Was wäre der Titel für einen Film über deine Sportlerkarriere?

Mein Weg im Motorradrennsport.

Wem würdest du zuerst danken, wenn man dir einen Oscar verleihen würde?

Meinen Eltern, die mir bei Allem geholfen haben!

Welches Motto beschreibt dich am allerbesten?

No risk no fun.

3 Dinge, die man in seinem Leben gemacht haben sollte? Welche davon hast du schon gemacht?

Motocross, Mountainbike und mit einem MotoGp Motorrad fahren. Alles außer einer 800 ccm MotoGp Maschine bin ich schon gefahren.

Welcher Streich hat dich in der Schule berühmt gemacht?

Ich war eigentlich ein braver Junge ;-)

Was sind deine 3 Top-Locations: Wo chillst du, wo isst du, wo feierst du am liebsten?

Bei schönem Wetter chille ich am liebsten draußen mit Freunden. Zum Essen gehe ich gerne mal zu Subway. Feiern am Liebsten im CT Taufkirchen und München.

Wann war dein letzter Lachflash und warum?

Als Marcel Schrötter versucht hat mit meinem Auto zu fahren - xD haha!!

Das schlimmste Weihnachtsgeschenk, das du je erhalten hast?

Bis jetzt habe ich immer super Geschenke bekommen. Bis jetzt ;-)

Welcher Facebook-Gruppe würdest du niemals beitreten?
Es gibt sicher viele Gruppen, denen ich nicht beitreten würde. Eine davon wäre die "Antisportler Gruppe".        

Wenn du 20 Jahre voraus schauen könntest: Was machst du da?

Ich mache eine Weltreise mit Freunden.

Und wo bist du?

Wenn ich wieder von der Weltreise zurück bin: In Bayern.
 


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