Antionio Cairoli (c) Ray Archer/Red Bull Content Pool

In jeder Sportart gibt es legendäre Spieler- oder Trikotnummern. Michael Jordans Nummer 23, Peles oder Maradonas Nummer 10 und die 99 von Wayne Gretzky sind Heiligtümer. Unser Redakteur Tobias Take nennt die Startnummern der Motocross-, Supercross- und FMX-Helden, bei denen es im Kopf der Fans sofort Klick macht.
 

#1 Das Ziel jedes Fahrers – das Number One Plate.
Die #1 bedeutet: Hier kommt der Champ, an mir müsst ihr vorbei. Ehemalige Champions dürfen sich ihre eigene Startnummer aussuchen, was einen optimalen Wiedererkennungswert und eine Steilvorlage für das Marketing garantiert. Der momentan Führende in der Meisterschaft fährt übrigens die #1 als Red Plate, also eine Startnummerntafel mit rotem Hintergrund, spazieren.
 

#2 Jeremy McGrath – Der beste Supercross-Fahrer aller Zeiten.
McGrath hat die meisten SX-Rennen (72) und die meisten SX-Titel (7) gewonnen. Der „King of Supercross“ hob den Sport in den 90er-Jahren auf ein neues Level und liebte es, während der Sprünge im Rennen Tricks zu zeigen. Sein Signature-Trick, der NacNac, ist ebenso legendär wie seine Startnummer 2. McGrath verabschiedete sich 2003 vom aktiven Racing, nimmt aber bis heute an besonderen Events teil. Auch Ryan Villopoto, amtierender US-Supercross-Champion sowie MX- und SX-Meister 2011, fährt mit der Magie der Startnummer 2.
 

 

#4 Ricky Carmichael – The G.O.A.T – der beste Motocross-Fahrer aller Zeiten (Greates Of All Times).
„RC4“ gelang 2002 als erstem Fahrer überhaupt eine „Perfect Season“, in der er jedes Rennen und jeden Lauf (ein Rennen gleich zwei Läufe) der US-Motocross-Meisterschaft gewann. 2004 wiederholte er dieses Kunststück. Der Kampfgeist von „RC4“ ist legendär, ebenso seine Duelle gegen Jeremy McGrath im Supercross oder später gegen James Stewart bei der MX-Meisterschaft. Carmichael wechselte 2006 in die NASCAR-Serie, designt aber weiterhin Strecken für MX- und SX-Rennen und ist als TV-Experte aktiv.
 

 

#5: Mike LaRocco – auch bekannt als „LaRock“ oder „The Rock“.
LaRocco hat zwischen 1989 und 2006 in 19 Saisons als Profi sagenhafte 228 Starts bei Main Events, die Finalläufe bei den US Supercross-Rennen, verzeichnet und ist alleiniger Rekordhalter. Nach dem mehrfachen MX-Champion wurde auf dem US Nationals-Track Red Bud der 120-Fuß-Triple-Sprung „LaRocco’s Leap“ benannt, den er als erster Fahrer überhaupt gesprungen ist. Mike LaRocco trat 2006 verletzungsbedingt zurück und ist heute Teammanager des GEICO Honda-Teams im US Supercross und Motocross.
 


In Teil 2 erfahrt ihr, warum Rekordweltmeister Stefan Everts mit der „72“ ausgerückt ist, mit welcher Startnummer Ken Roczen Weltmeister wurde und ob Travis Pastranas Startnummer wirklich die Anzahl seiner Leben anzeigt.
 


Der Autor Tobias Take
 


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