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Der Kampf gegen die Uhr ist ihre Passion: Im Interview spricht die Langstreckenläuferin Sabrina Mockenhaupt über Erfolgsgeheimnisse, Vorbereitung und Saison-Highlights.

Was ist für dich der Schlüssel zum Erfolg?
Spaß zu haben. Wäre Laufen eine Pflicht, dann hätte ich schon lange damit aufgehört.

Bei den Deutschen Meisterschaften konntest du zum dritten Mal den Titel über die 10.000 Meter erobern. Wie zufrieden bist du mit deinen bisherigen Ergebnissen in der neuen Saison?
Sehr zufrieden. Im Moment bin ich noch nicht ganz fit, da meine Saisonhöhepunkte noch kommen – die EM beispielsweise. Bis dorthin sollte meine Form dann passen.

Lief die Vorbereitung nach Wunsch?
Der Winter hat heuer leider etwas reingepfuscht, da es extrem kalt war – also waren die Bedingungen für die Vorbereitung nicht gerade perfekt. Außerdem habe ich nebenbei die letzte Ausbildung beim Bundesheer absolviert: ich bin jetzt Feldwebel. Sonst hat es eigentlich gut gepasst. Es ist ja grundsätzlich so, dass ich mir den Formaufbau einteilen muss, da man nicht das ganze Jahr auf höchstem Niveau laufen kann.
 
Was sind deine nächsten Projekte?

Die wichtigsten Events sind sicher die EM in Barcelona (27.Juli bis 1.August, Anm.) und der 10.000-Meter-Europacup in Marseille (5. Juni, Anm.). Vorher werde ich noch im schönen St.Moritz in der Schweiz trainieren.
 
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Was machst du neben dem Laufen?
Schwer zu sagen, weil sich am Ende irgendwie alles ums Laufen dreht.
 
Welche Bedeutung haben mittlerweile Marathons, wenn sogar Top-Manager gegen die Zeit rennen?
Es hat sich in den letzten Jahren einiges geändert. Wenn ich früher von meinen Laufzeiten erzählt habe, dann konnte niemand etwas damit anfangen. Jetzt verstehen die Leute was es heißt, einen Marathon in zweieinhalb Stunden zu laufen, da sie die Strecke selbst schon absolviert haben. Und wenn sie dafür fünf Stunden unterwegs waren, dann respektieren sie meine Leistungen umso mehr.

Wie kam es zum rasanten Beliebtheitsboom des Sports?
Das Laufen hat meiner Meinung nach eine starke soziale Komponente bekommen. Es gibt Läufertreffs und teilweise treten ganze Firmen zum Marathon an. In einer erfolgsorientierten Gesellschaft ist diese Beliebtheit verständlich, da es im Sport ja um Leistung und das Erreichen konkreter Ziele geht. Und viele Leute nehmen sich einfach vor, einmal im Leben diese 42 Kilometer zu schaffen.

Danke für das Gespräch!

Weitere Infos:
www.sabrina-mockenhaupt.de
 

 


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