Matthias Dolderer tanzt auf vielen Hochzeiten. Er ist Kunstflieger, betreibt eine Flugschule und besitzt neben einem Flugplatz seit neuesten auch einen Bahnhof. Wir trafen den Tannheimer zum Interview.
Was macht ein Kunstflieger im Winter?
Es ist viel zu tun. Ich buche und organisiere Air-Shows. Es gilt dabei auch selbst Events zu kreieren. Dazu müssen die Flugzeuge gewartet und überwintert werden.
In deinem neuen Hangar?
Ja. Ich baue gerade auf dem Flugplatz, den ich zusammen mit meiner Schwester betreibe, einen neuen Hangar. Insgesamt stehen bei uns an die 80 Flieger.
Wie viele Flugzeuge besitzt du?
Neben den zwei Rennfliegern noch weitere acht für die Flugschule.
Rennpilot, Flugschul- und Flugplatzbesitzer – wie bekommt man das unter einen Hut?
Es ist oft nicht leicht. Aber Fliegen ist meine Berufung. Der Flugplatz ist der schönste Platz. Ich fühle mich einfach wohl, die Fliegerei ist das, was ich gelernt habe.
Neben Flugzeugen interessierst du dich ja jetzt auch für Eisenbahnen?
Nein, das weniger, ich habe aber einen alten Bahnhof in Tannheim ersteigert. Ansich bin ich auf der Suche nach einem Haus gewesen. Der Bahnhof ist ein kultiges Gebäude, über 100 Jahre alt. Ich weiß noch nicht, was ich damit machen werde. Ich lasse die Sache noch ein, zwei Monate auf mich einwirken – dann sehen wir mal.
Mehr zu Matthias:
www.matthiasdolderer.com
Nachgehakt - Gespräch mit Matthias
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