Marco Smolla

 


Marco Smolla, Profi-Snowboarder aus München, gibt beim Red Bull Upsprings Weisheiten aus seinem Snowboarder-Leben weiter. Wir trafen den Teilzeit-Studenten zum Interview und sprachen mit ihm über Trainingseinheiten beim Deutschen Snowboard Verband und Mamas gute Küche.

Wer hat dir Snowboarden beigebracht?
Snowboarden gelernt habe ich vor allem von und mit meinen Freunden und in den ersten Jahren von meinem damaligen Nitro-Teammanager Niko Kyriazis.

Hattest du auch richtiges Training?
Ich war ein paar Jahre beim Deutschen Snowboard Verband (SVD), wo wir auch Trainer hatten. Insgesamt habe ich in der Phase sicher einiges dazugelernt. Wobei ich glaube, dass es hier weniger an den Trainern lag, sondern viel mehr daran, dass wir einfach motiviert waren und viel Zeit im Schnee verbracht haben. Durch den SVD hatten wir aber die Möglichkeit, in andere Gebiete zu kommen.


Wie sah dein Training damals aus?
Die Trainer haben natürlich versucht, uns zu einer gesunden Lebensweise mit Fitnesstraining und Dehnen vor und nach dem Sport zu erziehen. Auch wenn wir damals oft nur trotzig mitgemacht haben, muss ich zugeben, dass ich jetzt  - Jahre später - doch noch davon beeinflusst bin und mich vor jedem Mal Snowboarden zumindest kurz aufwärme. Über Ernährung habe ich mir damals weniger Gedanken gemacht, weil meine Mutter eine sehr gute Köchin ist und mich immer exzellent versorgt hat.

Was sagst du zu Nicola Thosts Initiative für die Jugend?
Was die Nicola die letzten Jahre mit Red Bull Upsprings und Sprungbrett aufgezogen hat finde ich super. Gerade in dem Alter zwischen 10 und 16 Jahren hängt viel davon ab, ob man die richtigen Leute im Snowboarden kennt. Durch das Red Bull Upsprings lernen die Teilnehmer andere talentierte und gleichaltrige Kids kennen, was sie sicher auch motiviert. Und sie bekommen einen Eindruck, wie das Leben als Snowboard-Profi ungefähr aussieht.

Auf was muss man beim Snowboarden von Anfang an achten?
Das wichtigste ist, dass man sich im Alter von 10 bis 15 auf das Wesentliche (neben Schule und Mädels) konzentriert: auf das Snowboarden. Die Kids sollten nie aus den Augen verlieren, dass es in erster Linie nur darum geht, beim Snowboarden (das ist ein Hobby!) Spaß zu haben. Direkt mit dem Spaß verknüpft sich im optimalen Falle auch der Fortschritt. Ich werde auch dieses Jahr wieder versuchen, diese kleine Weisheit an die Rookies beim Red Bull Upsprings weiterzugeben!

marcosmolla.de
 
 

 


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