Bei den über 2.000 Bewerbungen junger Musiker, DJs und Produzenten aus der ganzen Welt war ein deutlicher Trend zu erkennen: Dubstep in allen seinen Spielarten ist längst kein kurzlebiges Phänomen aus London mehr. Die Schockwellen, die seit einigen Jahren von London ausgehen, haben mittlerweile den gesamten Globus erfasst. Auch Beat-Bastler wie die beiden Academy-Alumni Flying Lotus oder Dorian Concept aus Wien haben in kürzester Zeit eine ganze Generation von Bedroom-Produzenten maßgeblich beeinflusst. Einer von ihnen: Joachim Prügl alias Swede:art.
Aufgewachsen im niederbayerischen Passau, entwickelte Swede:art schon bald eine ausgemachte Leidenschaft für den brettharten HipHop der neunziger Jahre. Die klatschenden Snares und grummelnden Basslines dieser Ära bilden noch heute das Grundgerüst seiner Musik. Viel mehr als zurück aber blickt der 20-jährige DJ und Produzent ins Morgen: Mit Vorliebe stolpert er durch die Grenzgebiete zu Dubstep und Broken Beat, spielt an Piano, Percussion und Saxophon gegen Genre-Grenzen an und zeigt der HipHop-Stylepolizei bei entspannten 90 bpm, was eine Harke ist.
Damit hat es Swede:art zum wahren Exportweltmeister der boomenden Branche gebracht: Zu seinen Bewunderern zählt nicht nur die notorisch umtriebige Boogaloo-Bande aus dem benachbarten Pfarrkirchen, sondern auch global agierende Bummtschack-Forscher wie Jay Scarlett (Spacek/Beat Dimensions). Tokyo Dawn Records sicherte sich unlängst die Rechte an seinem Debütalbum, an dem er gerade mit Vokalisten aus England, Schweden und USA feilt. Und auch seine Beat-Tapes auf Error-Broadcast zeigen, wie sich HipHop anno 2020 anhören könnte, wenn man nur mal die Richtigen ranließe... Swede like chocolate!
Neues von Swede:art und der Red Bull Music Academy gibt es ab 7. Februar täglich auf www.redbullmusicacademy.com und hier auf dieser Seite eures Vertrauens.
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