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Vor den Augen von über 2.500 Zuschauern kämpften 32 Teams mit vollem Einsatz im K.O.-System um den Sieg beim Red Bull Man Tau. Denn die Sieger beim Tauziehen auf der Reeperbahn beflügelte die Aussicht auf einen Kampf mit den härtesten Türstehern vom Kiez. Holten sich die acht ‚Seiltänzer’ aus Hamburg letztes Jahr noch Platz drei, so zeigten sie gestern um 22.30 Uhr dem Kiez-Team um Jens Appel (Chef vom Fitnessstudio Kraft-Haus), wo das Seil hängt. Die Kiezgrößen hatten keine Chance, nach bereits einer Minute mussten sie sich geschlagen geben und die Seiltänzer sind damit die“Reep Meester vun’n Kiez“. Die Freude bei Seiltänzer Tim Heitmann, 22 Jahre, ist riesig „Wir kennen die Kiezjungs schon länger und wollten sie unbedingt platt machen. Das uns das geglückt ist, hat uns selbst überrascht“. Jens Appel und Team musste damit zum zweiten Mal in Folge als Verlierer vom Kiez gehen.

Das große Tauziehen startete für die Teams erstmal auf der Waage. Hier mussten sich die Teams einzeln wiegen lassen, denn das maximale Teamgewicht von 650 Kilogramm durfte nicht überschritten werden. Das loteten einige Teams bis auf das letzte Gramm aus und legten Jacken, Schuhe, Handies, Geld oder sogar Hosen ab.

Die ersten 32 Teams, die sich angemeldet hatten, durften auf der Reeperbahn loslegen. Mit dabei war auch Pro Sieben-Prominenz: Davorka Tovilo, das Playmate Giuliana Marino, die Sängerinnen Fernanda Brandao (Hot Bandidoz) und Tialda van Slogteren (Room 2012) nahmen mit ihren Teams am Tauziehen teil. Fernanda und ihr Team schaffte es sogar bis ins Viertelfinale, wo sie sich dann gegen einen Trupp Sportstudenten aus Rostock geschlagen geben musste. Das machte sie aber auch nicht unglücklich, denn: „Es hat riesigen Spaß gemacht, aber meine Hände haben bereits Schwielen und tun richtig weh“. Zu sehen sind die vier Hot Summer Girls beim Tauziehen am Freitag, 12. Juni, um 17. Uhr bei Taff auf Pro Sieben.

Nicht so gut lief es dieses Mal für die Sieger des letzten Jahres, die Sportstudenten Killerlemminge. Sie mussten bereits in der zweiten Runde ausscheiden und verloren gegen das Team Knüppeltruppe aus Lüneburg. Diese machten ihrem Namen alle Ehre und fegten die Titelverteidiger vom Platz.

Angespornt von Hamburgs Urgestein Inkasso Henry kämpften die Teilnehmer mit vollem Einsatz: „Power, Power, Power“ oder „gib Gas, gib Gas, gib Gas“ hallte es von 19 bis 22.30 Uhr über den Spielbudenplatz. Die Schiedsrichter waren auch dieses Jahr die Schließer von Santa Fu, die viel Übung darin haben, auch mal besonders hitzige Teilnehmer zur Vernunft zu bringen.

Als Sieger haben sich dann die acht harten Kerle aus Hamburg mit dem zarten Namen Seiltänzer durchgesetzt. Sie haben Blasen, Schwielen und Schürfungen nicht gescheut, denn ihr absolutes Ziel war es, die Kiezjungs vom Platz zu fegen. Sie hatten einfach die beste Technik und die meisten Füsse auf dem Boden. Damit waren sie dem 6-köpfigen Team vom Kiez überlegen. Was diese zwar sportlich nahmen, aber fürs nächste Jahr die finale Revanche angekündigt haben. Neben Ruhm und Ehre dürfen die Seiltänzer dann auch ein Wochenende mit Red Bull und erstklassigen Bands beim Hurricane Festival in Scheessel feiern.

Platz 2 holten sich die Hamburger Jungs „Ziehleine Digga“ mit dem Motto „Wir kamen, sahen und haben fast gewonnen“ und Platz 3 machten die Sportstudenten „Andrea Sunrise Dolphins“ aus Rostock.

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