Die Surfsaison begann am Samstag an der Goldküste Australiens beim Quiksilver Pro. Jordy Smith belegte den zweiten Platz, sein bislang bestes Ergebnis auf der ASP World Tour.
Es ist angerichtet: Die „Dream Tour“ hat ihre Tore wieder geöffnet und bat am Wochenende die besten 45 Surfer der Welt zum Showdown an die australische Goldküste – dort, wo die Wellen perfekt an die berühmten Felsen von Snapper Rocks rollen.
Einer, der diese Einladung ganz besonders ernst nimmt, ist Jordy Smith. Der 22-jährige Südafrikaner surfte sich solide ins Finale und besiegte auf seinem Weg Surfgrößen wie den neunfachen Weltmeister Kelly Slater und den Vorjahres-Zweiten Joel Parkinson.
Jordy überzeugte sowohl mit kraftvollen Turns als auch mit New School Tricks, insbesondere mit spektakulären Airs. Im Finale musste er sich nur dem Australier Taj Burrow geschlagen geben, der die letzten drei Contests solide gewinnen konnte.
„Es fühlt sich super an, heute vorn dabei gewesen zu sein – vor allem auch weil meine Mama und ein paar südafrikanische Freunde hier sind. Es tut mir Leid, dass die Zuschauer keine spektakulären Szenen zu sehen bekommen haben, weil die Wellen so klein waren. Es war für mich eine ziemlich große Herausforderung. Meine Glückwünsche an dieser Stelle an Taj, er ist zur Zeit super unterwegs, das ist nun schon der dritte Event in Folge, der an ihn geht.“
Jordy ist das dritte Jahr auf der „Dream Tour“ und hat keine Angst vor großen Namen. Das absolute Highlight beim diesjährigen Quiksilver Pro ist das Halbfinale, wo der Südafrikaner auf den Amerikaner Dane Reynolds trifft.
Beide werden als die Zukunft im Surfen gehandelt und die Aktie hält was sie verspricht. Die Jungen Wilden ließen Taktik und Strategie beiseite und zeigten eine atemberaubende Show. Jordy verbrachte mehr Zeit in der Luft und sicherte sich schließlich mit einem 360-er Air den Sieg. Von echter Wettkampfstimmung ist danach nicht mehr viel zu hören:
„Dane und ich sind schon lang befreundet, zwischen uns gibt’s keine Vorbehalte. Wir sind einfach zwei talentierte Typen, die auch im Wettkampf gern surfen ohne irgendwelche Psychospielchen auszupacken. Es war ein genussvoller Heat!“
Jordy Smith ist in der aktuellen ASP Rangliste auf Platz zwei gereiht, bevor es zum zweiten Stop zum Rip Curl Pro in Bells Beach geht. Druck verspürt er allerdings keinen.
„Jetzt sind wir die Verfolgten, aber das ändert meine lockere Einstellung nicht. Ich will einfach nur Spaß haben.“
Spaß werden auch die Zuschauer haben, wenn er vom 30. März bis zum 10. April in Bells Beach wieder die Turbinen anwirft und seine Air Jordy Show startet.
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