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Rennfahrer und F1-Experte Karl Wendlinger bloggt über die neue F1-Strecke in Korea, Mark Webber als Gejagten, Vettels Motivation und die Konkurrenz von Red Bull Racing in Rot und Silber.

Strecke:
Natürlich kann ich über die neue Strecke in Südkorea nicht allzu viel sagen, aber das, was ich gesehen, gelesen und gehört habe, hört sich doch recht spannend an. Ich denke, dass die Strecke aufgrund ihrer langen Gerade und den engen Kurven sehr anspruchsvoll ist - aber vielleicht nicht unbedingt ideal für den RB6. Es kann also sein, dass diese Strecke nicht einfach für die Roten Bullen sein wird.
 
Chancen Mark und Sebastian: Mark Webber ist der Gejagte, keine Frage. Er muss jetzt einen kühlen Kopf bewahren und siegen, um am Ende wirklich ganz oben zu stehen. In den letzten Rennen hat man schon gemerkt, dass Sebastian immer schneller wird. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Mark einen kühlen Kopf bewahren wird. Gleichzeitig ist es klar, dass Sebastian, vor allem nach dem Sieg in Suzuka, sehr motiviert sein wird. Wie immer müssen wir jetzt die ersten Trainingssessions abwarten, bei diesem neuen Rennen mehr denn je.

Chancen Jaime und Sebastién:
Die beiden Toro Rossos müssen sich, nur weil die Strecke neu ist, keine großartigen Sorgen machen. Sie sind beide große Talente und haben schon mehrmals bewiesen, dass sie an guten Tagen durchaus mit den anderen Teams mithalten können. Jetzt gilt es, dass sie über sich hinauswachsen und es so weit nach vorne wie möglich schaffen.

Konkurrenz:
Bei den Gegnern der Roten Bullen habe ich natürlich auch wieder die Üblichen auf dem Zettel: Fernando Alonso liegt Punktegleich mit Sebastian Vettel und möchte den WM-Titel mehr denn je. Deshalb denke ich, dass man auf jeden Fall mit den Ferraris, aber genauso auch mit den McLaren rechnen muss. Allerding werde ich mein Auge auch auf Robert Kubica haben, der im letzten Rennen eine sensationelle Leistung abgeliefert hat.

www.redbullracing.com

www.scuderiatororosso.com


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