Am 4. und 5. April zelebrierten die besten Dirtjumper Europas, der USA und Australiens beim Vienna Air King in Wien den Start der Mountainbike-Saison 2009. Der 19-jährige Schwede Martin Söderström sicherte sich mit einem perfekten dritten Finallauf den Titel „Vienna Air King 2009“.
Die Rahmenbedingungen des Vienna Air King am 4. und 5. April waren kaum zu toppen. Ein strahlend blauer Himmel, eine von dem Wiener Local und Kursdesigner Andi Brewi perfekt geshapte Dirtline, und das größte Bike Festival Österreichs ließen das Wochenende zum perfekten Saisonstart werden. Das ARGUS Bike Festival wurde mit der vierten Auflage des Vienna Air King und knapp 100.000 Besuchern zum wahren Publikumsmagneten. Die anwesenden Fahrer schmissen sich bei ihren drei Finalruns am Sonntag so richtig ins Zeug und zeigten dabei nur ihre besten Tricks.
Youngster gefordert. Gerade auf den Schultern von Martin Söderström lastete nach zwei verpatzten Runs ein enormer Druck. Jedoch perfektionierte der Senkrechtstarter der vergangenen Saison in seinem letzten Lauf die zuvor zweimal begonnene, aber abgebrochene Line: Ein sauberer 360 beim Step Down, gefolgt von einem Double Tailwhip am ersten Double, einem 360-Nosedive am zweiten und einem Bar Spin am dritten Double, wie auch ein 540 an der Quarterpipe sicherten ihm den ersten Platz, 2.500 Euro in bar und eine Panasonic Kamera.
Der Münchner Amir Kabbani landete knapp dahinter auf dem zweiten Platz – auch sein Run war vollgepackt mit Tricks aller erster Güteklasse: No Foot Can am Step Down, Backflip No-Hander, 360 Barspin to X-Up, Tailwhip und nochmals ein finaler Barspin an der Quarter brachten ihm 1.800 Euro und ebenfalls eine Panasonic Kamera. Der dritte Podiumsplatz ging an Paul Basagoitia aus den USA: Ein 360 am Step Down, ein Backflip, ein 360 X-Up One Foot und zwei Tailwhips am letzten Double und an der Quarter machten seinen besten Run der drei Finalläufe aus. Der Kona Clump-Teamfahrer konnte sich besonders glücklich schätzen, denn der Gewinn des Best Trick und zugleich ein Platz unter den Top 3 kommt alles andere als häufig vor.
Die beiden britischen Trickbomber der Extraklasse, Sam Pilgrim und Lance McDermott, folgten mit Tricks wie Flairs in der Quarter (beide), einem Backflip No Hand (Sam), einem Backflip am Step Down oder einem Frontflip beim ersten Double (Lance) auf den Plätzen vier und fünf. Lance war es auch, der am Samstag bei der PANASONIC-Best-Trick-Competition für anerkennendes Raunen in den Zuschauerrängen sorgte, als er einen Flair Lookdown in der Quarter zeigte.
Kommentare
Einen Kommentar hinzufügen