HangART-7 Edition 14 (c) Franziska Klotz

Erstmals widmet der Hangar-7 in Salzburg Deutschland eine Schau mit Malerei und Skulpturen des künstlerischen Nachwuchses. Die 14. HangART-7-Ausstellung „‘Mal was Deutsches“ zeigt vom 19. September bis 16. November zehn Positionen aus den Geburtsjahrgängen 1966 bis 1982.

Deutschland hat weit über 20 staatliche Kunsthochschulen und eine hohe Dichte an Museen und Ausstellungshäusern. Aus den zahlreichen Akademien von Kiel bis München gehen Jahr um Jahr neue Künstlerinnen und Künstler hervor. Im Wintersemester 2007/08 wurden im Land annähernd 77.000 Studierende im Fachbereich Kunst- und Kunstwissenschaften gezählt (zum Vergleich, in der Humanmedizin/den Gesundheitswissenschaften waren es im selben Zeitraum 108.000). Die HangART-7-Ausstellung „‘Mal was Deutsches“ stellt bewusst die Frage, was die junge und noch unbekannte Künstlergeneration, abseits der „Boomkünstler“ der Leipziger Schule, beschäftigt, welche künstlerischen Wege eingeschlagen werden und welche Themen dominieren.

Mit der für die Schau getätigten Auswahl von zehn Künstlerinnen und Künstlern präsentiert das Kunstprogramm HangART-7 einen kleinen Querschnitt durch eine große und brandaktuelle Kunstproduktion. Ausgestellt sind Arbeiten von Gregor Gaida (*1975, lebt und arbeitet in Bremen), Elke Graalfs (*1966, lebt und arbeitet in Berlin), Nikola Irmer (*1970, lebt und arbeitet in Berlin), Franziska Klotz (*1979, lebt und arbeitet in Berlin), Gerit Koglin (*1974, lebt und arbeitet in Berlin), Anna Krammig (*1981, lebt und arbeitet in München), Irma Markulin (*1982, lebt und arbeitet in Berlin und Zagreb), Sibylle Springer (*1975, lebt und arbeitet in Bremen), Johannes Vetter (*1979, lebt und arbeitet in Karlsruhe) und Nadine Wölk (*1979, lebt und arbeitet in Dresden).

Vom 19. September bis 16. November sind bei freiem Eintritt höchst diffizile Interpretationen der Wirklichkeit, Fragmente der Gesellschaft, Inszenierungen von Masse und Individuum zu sehen. Deutschlands junge Kunstgeneration skizziert eine Gesellschaft der Städte und nächtlichen Umtriebe, die sich von Subkulturen, Eskapismus und individuellen Wunschvorstellungen nährt.
 


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