Die Formkurve von Jonas Folger stimmt: Platz 5 in Katar war gut, Platz 2 in Jerez ist noch besser. Nach seinem sensationellen Rennen in Spanien bloggt der 17jährige Deutsche über einen vergeigten Start und seine geglückte Aufholjagd.
Hallo,
ich freue mich riesig über diesen zweiten Platz! Es war ein äußerst schwieriges Rennen. Das begann schon am Start, den ich vergeigt habe. Ich weiß auch warum. Ich bin nämlich nach der Warm-Up-Lap sehr früh zu meinem Startplatz gekommen und danach ist der Motor zu lange im Leerlaufen gelaufen, weswegen beim Start nach der ersten Metern die Drehzahl etwas in Keller gefallen ist.
Diesen Fehler werde ich in Zukunft sicher nicht mehr machen. Jedenfalls habe ich mir wegen dem verpatzten Start einen riesengroßen Rückstand auf die Führungsgruppe eingehandelt. Im Regen ist das noch bitterer als sonst, weil man selbst einige Runden braucht, um ein Gefühl für die Bedingungen zu bekommen, und auch die Reifen auf Temperatur bringen und einfahren muss.
Aber mit jeder Runde wurde es besser und so habe ich meinen Rhythmus gefunden, der es mir erlaubte richtig schnell zu fahren. So konnte ich auch zügig zu der Gruppe mit Sandro aufschließen. Es tut mir leid für ihn, dass er nach unserem kurzen Fight gestürzt ist. Aus meiner Sicht muss ich aber dazu sagen, dass ich daraufhin weniger Druck verspürte.
Nachdem es am Samstag nicht sonderlich gut gelaufen ist bin ich jetzt umso glücklicher über diese Podiumsplatzierung. Wir haben einen Riesenschritt vorwärts gemacht. Vielen Dank an mein gesamtes Team, die alle großartige Arbeit leisten und mich allen Belangen vorzüglich unterstützen.
Jonas
www.jonasfolger.com
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