Die 125cc-Klasse ist zurück in Europa. Jonas Folger geht nach seinem 5. Platz beim Saisonauftakt in Katar locker in das zweite Rennen. In seinem Blog schreibt der 17jährige Deutsche, warum ihm die Strecke in Jerez besonders liegt und wieso er vor den Lokalmatadoren warnt.
Hallo,
ich freue mich auf den Europa-Auftakt der Weltmeisterschaft in Jerez an diesem Wochenende. Jerez ist auch der ideale Ort dafür. Der Circuito selbst ist eine tolle Rennstrecke und die vielen Fans sorgen für eine grandiose Stimmung. Das Streckenlayout ist wegen der vielen unterschiedlichen Kurveneigenschaften technisch sehr anspruchsvoll. Diese Mischung aus langsamen und richtig schnell zu durchfahrenden Kurven gefällt mir aber sehr gut.
Nach dem erfolgreich verlaufenen Test Anfang dieses Monats sollten wir eigentlich eine gute Basis für die Abstimmung unserer Aprilia haben. Von dem her gehe ich recht locker in den zweiten Grand Prix des Jahres. Auf die leichte Schulter darf ich die bevorstehende Aufgabe aber nicht nehmen, da man hier in Spanien mit den einheimischen Fahrern immer rechnen muss. Zu den bekannten schnellen Spaniern wird in Jerez sicher noch der eine oder andere junge Lokalmatador vorne mitmischen, weil sie von der Streckenkenntnis her doch einen kleinen Vorteil haben.
Ich werde mich jedenfalls davon nicht aus der Ruhe bringen lassen und versuchen meinen Rhythmus durchzuziehen. Nach dem gelungenen Start in die WM vor nicht ganz zwei Wochen in Katar wollen wir auch in Jerez wieder gute Leistungen bringen. Auf die Resultate von Katar wollen wir aufbauen. Dafür werden mein Team und ich alles geben.
Jonas
Kommentare
Einen Kommentar hinzufügen