Fahrer: Sebastian Vettel; Auto: RB6-01; Runden: 104; Bestzeit: 1.22,593 Min.; Streckenlänge: 4,423 km; Tagesschnellster: Sebastian Vettel – 1.22,593 Min.
Widrige Witterungsbedingungen und ein Kollaps der offiziellen Zeitnahme waren die Hindernisse des heutigen Testtages. Am Ende des ersten Tages der zweiten Testfahrten dieses Jahres stand der RB6 dann aber dank Sebastians beständiger Runs auf Platz eins der Zeitenlisten.
Die Testfahrten wurden durch die feuchte Witterung stark beeinträchtigt. Starker Regen im Verlauf der Nacht und während des Vormittags hatte zur Folge, dass auf der „durchweichten" Piste zunächst mit Regenreifen gefahren werden musste. Außerdem waren Tests der aerodynamischen und der mechanischen Abstimmung nicht im geplanten Umfang möglich.
Da der Regen in der Mittagszeit eine Pause einlegte, war es am frühen Nachmittag möglich, auf Trockenreifen zu fahren. Dann kehrte der Regen zurück. Vorübergehend verabschiedete sich die offizielle Zeitnahme, was uns einige Runden kostete, doch am Ende des Tages war klar, dass die schnellste Runde des Tages auf das Konto von Sebastian ging.
Ian Morgan, seines Zeichens Head of Race Engineering, sagte: „Wir fuhren eine Menge Runden, und das Auto erwies sich als gut und standfest. Wir nahmen einige kleine Änderungen vor, aber wegen des Wetters konnten wir das Programm nicht in gewünschtem Maß abarbeiten. Sebastian und das Auto waren bei den Long Runs auf Trockenreifen beständig, was viel versprechend ist.
Wir machen weiterhin gleichmäßig Fortschritte. Das Auto ist besser als vor einer Woche, und offenbar bewegen wir uns von Einsatz zu Einsatz ein wenig in die richtige Richtung."
Morgen folgt Sebastians letzter Testtag in Jerez. Anschließend wird Mark Webber übernehmen.
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