Mark Webber deutete an, dass Red Bull Racing das Team sein könnte, das man beim diesjährigen Grand Prix von Europa in Valencia im Auge behalten sollte.
Die erfolgreiche Konzentration des Teams auf die Verbesserung der Performance des 2010er RB6 in langsamen Kurven dank Arbeiten am RB5 Ende 2009 hervorhebend, sagte er: „Wir achteten bereits darauf, wie es in diesem Jahr hier laufen soll. Tja, im Vorjahr war das Auto hier grässlich. Letztes Jahr war es auch in Monaco grässlich, und schauen Sie sich an, wie es dort in diesem Jahr gelaufen ist." [Webber gewann, und Red Bull Racing gelang sogar ein Doppelsieg.]
Er fügte hinzu, dass seine Zuversicht bezüglich des Valencia-Potenzials des Teams dank des Speeds des RB6 beim letzten Rennen zusätzlichen Schub bekam, da das Team in Montreal eher mit einem seiner schwächsten Auftritte gerechnet hatte. „McLaren hat den Sieg verdient. Aber wir hätten auch…, klar, es war letztlich unmöglich. Es war eine angenehme Überraschung, dass wir dort derart konkurrenzfähig waren."
Webber belegt im Zwischenklassement der Fahrer-WM mit 103 Punkten den dritten Platz. Sechs Zähler fehlen ihm auf den Spitzenreiter Lewis Hamilton und lediglich drei auf dessen Teamkollegen Jenson Button. Mit Blick auf die kommenden Rennen sagte der Australier einen harten Fight der führenden Rennställe voraus: „Die Abstände variieren ein wenig, aber sie sind sehr knapp. Auf den unterschiedlichen Rennstrecken wird es um winzige Unterschiede gehen. Es wird sicherlich zu einigen Überraschungen kommen, und manche Autos reagieren sehr sensibel auf die verschiedenen Kurse."
Parallel drückte Teamchef Christian Horner seine Freude über die Nachricht aus, dass der italienische Reifengigant Pirelli ab 2011 die F1 ausrüsten wird und damit Bridgestone ablöst.
„Dass sie als Reifenpartner auftreten, sind phantastische Neuigkeiten. Das ist eine Qualitätsfirma. Es ist großartig, diese Marke in der Formel 1 zu haben. Am wichtigsten ist es, dass sie nicht darum gebeten haben, die Regeln zu verändern, um Reifen nach völlig eigenen Vorstellungen liefern zu können. Das erste technische Meeting mit deren Ingenieuren fand bereits statt, und es verlief sehr gut. Unterm Strich sind das sehr gute Neuigkeiten für die Formel 1."
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