ekstroem (c) Red Bull Gepa Pictures

Über ein Jahr musste Mattias Ekström auf einen Sieg in der DTM warten. Am vergangenen Wochenende hatte die Durststrecke in Spanien ein Ende. Hier der Rückblick.

Pole-Position, schnellste Runde im Rennen, Sieg: Besser hätte das Pfingst-Wochenende für den Schweden Mattias Ekström (Audi) gar nicht laufen können.

Der 31-Jähre ließ beim zweiten Stopp des Deutschen Tourenwagen-Masters in Valencia vom Start weg keine Spannung aufkommen. Nach dem Rennen war seine Erleichterung über das gelungene Comeback an der Spitze spürbar: „Ich bin sehr zufrieden, dass ich nach längerer Zeit wieder gewonnen habe. Jetzt freue ich mich einfach und werde bis morgen nur noch grinsend zu sehen sein.”

"Ich werde bis morgen grinsend zu sehen sein" Mattias Ekström

Ausschluss. Weniger glücklich war sein Team-Kollege Martin Tomczyk (28). Der fuhr den zweiten Platz ein, wurde aber nachträglich wegen eines Formfehlers disqualifiziert. Der Grund: Im Rennen wurde ein nicht registrierter Reifen verwendet. Tomczyk: „Dass ich von Startplatz neun bis auf Rang zwei nach vorne fahren kann, hätte ich nicht gedacht. Umso ärgerlicher ist der Wertungsausschluss.”

Durch die Disqualifikation erbte der Kanadier Bruno Spengler den zweiten Rang, Dritter wurde der Franzose Alexandre Prémat. DTM-Neuling David Coulthard musste aufgrund von Getriebeproblemen in der 38. Runde aufgeben.

Lausitzring. Spengler verteidigte damit seine Führung in der Gesamtwertung (16 Punkte) und führt nun vor Ekström (13) und Gary Paffett (12). Die DTM wird am 4. und 5. Juni auf dem EuroSpeedway Lausitz fortgesetzt.

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