Eine Kombination aus hartem Rennsport, kluger Strategie und einer Prise Glück brachte dem Team Red Bull Racing in Singapur zwei Podestplätze ein.
Den harten Rennsport boten unsere Jungs.
Nach einem guten kämpferischen Start hing Seb das ganze Rennen über im Stil eines Terriers an Alonsos Heck. Zu keinem Zeitpunkt ließ er von seinem Vordermann ab - daran änderten auch Unfälle, das Safety-Car oder die Boxenstopps nichts. Parallel spielte Mark ein völlig anderes Spiel. Geduld war der Schlüssel seines Erfolgs, denn er musste abwarten, bis sich seine kluge Strategie auszahlte. Mark selbst stellte den Ruf an die Boxen in Frage, als in der dritten Runde das Safety-Car zum Einsatz kam. Im weiteren Verlauf des Rennens wurde dann allerdings klar, dass sich der frühe Reifenwechsel positiv für ihn auswirkt, denn es zeichnete sich ab, dass er rechnerisch mit Hamilton im Clinch lag, der zu diesem Zeitpunkt Rang drei belegte.
Nachdem der Rennstand nach Ende der regulären Boxenstopps „bereinigt" war, duellierte er sich dann tatsächlich mit Hamilton. Der McLaren-Fahrer, nun auf frischeren Reifen unterwegs, stellte für Webber nach dem Ende der zweiten Safety-Car-Phase eine Bedrohung dar. Doch Mark verteidigte seine Linie… und Hamilton die seine. Prompt fand sich Lewis in den Ergebnislisten erneut mit dem Drei-Buchstaben-Kürzel DNF (Did Not Finish/nicht im Ziel) wieder. Mark durfte sich hingegen - wie es David Coulthard nach dem Rennen ausdrückte - glücklich schätzen, dass er nach dem Zwischenfall mit Hamilton keine größeren Schäden am Auto hatte.
In Singapur hatten wir auf zwei Podestplätze gehofft, da wir damit gerechnet hatten, dass diese Rennstrecke dem RB6 liegen würde. Und tatsächlich reisen wir mit zwei Podestplätzen ab - allerdings nicht mit denen, die wir uns gewünscht hatten… Aber wir führen unverändert beide Weltmeisterschaften an, was laut Christian Horner die gemeinsamen Anstrengungen beweist: „Auf einer der schwierigsten Rennstrecken erzielten wir ein tolles Team-Resultat. Glückwünsche an das Team, das endlose Stunden an der Rennstrecke und harte Arbeit im heimischen Werk investierte."
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