Roman Hagara, Hans-Peter Steinacher und ihre internationale Crew setzten am Montagvormittag auf der Donau in Wien die Segel – mit dem neuen Super-Katamaran des Red Bull Extreme Sailing Teams.
Bevor der neue Katamaran der Doppelolympiasieger zum ersten Stopp der European Series von 27. bis 30. Mai in Sete (FRA) transportiert wird, wurde die „Karbon-Rakete“ vor UNO-City und Donauturm präsentiert.
„Wir starten 2010 in der Extreme Sailing Series Europe gegen die besten Segler der Welt und wollen uns in der Big-Boat-Szene etablieren“, brachte Skipper Roman Hagara, der sich von der spektakulären Kenterung in Oman erholt hat, die Ambitionen auf den Punkt.
Taktiker Hans Peter Steinacher: „Fünf Stopps in Europa, im Stadtzentrum, vor tausenden Fans. Das Boot ist zu 100 Prozent aus Karbon, hat nur 1200 kg aber 200 Quadratmeter Segelfläche. Das ist eine Rennmaschine.“
Trotz Leichtwind hoben sich die Rümpfe des 20 Meter hohen Bootes spektakulär aus dem Wasser. Die Wiener Schifffahrtsaufsicht sperrte die Donau vorübergehend für den Schiffsverkehr.
Mit David Vera (ESP/Lanzarote) und Gabriele Olivo (ITA/Venedig) – beide waren bereits im America´s Cup und Volvo Ocena Race am Start – konnte die Wunschcrew verpflichtet werden. Hagara: „Vera hat waffenscheinpflichtige Oberarme und unbezahlbare Erfahrung auf großen Booten. Olivo ist schnell und als Trimmer von vielen Teams umworben.“
Die Extreme Sailing Series Europe 2010 stoppt zwischen Ende Mai und Anfang Oktober in Frankreich (Sete), England (Cowes), Deutschland (Kiel), Italien (Trapani) und Spanien (Almeria, Andalusien). Neben der vierköpfigen Profi-Crew muss pro Rennen ein „5th-Men“ am Boot Platz nehmen. Beim ersten Showdown in Frankreich wird Ex-Ski-Star und Dakar-Pilot Luc Alphand das Team unterstützen.
www.hagara-steinacher.at
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