„Daran könnte ich mich gewöhnen“, erklärte Matthias Dolderer nach Rang zwei beim Auftakttraining der finalen Station der Red Bull Air Race-WM 2010 auf dem EuroSpeedway Lausitz. Schneller als der deutsche Pilot, der für den Parcours über Land 1:15,84 Minuten benötigte, war lediglich Weltmeister Paul Bonhomme aus Großbritannien (1:14,99). Bonhommes Landsmann Nigel Lamb belegte Rang drei (1:17,24), US-Pilot Michael Goulian folgte auf Platz vier (1:18,10). Mit einer Zeit von 1:18,75 Minuten erreichte der derzeitige WM-Zweite Hannes Arch aus Österreich nur Platz sechs.
„Das lief richtig gut heute”, so Dolderer. „Ich fühle mich richtig wohl hier, und es macht Spaß, auf diesem Parcours zu manövrieren. Ich bin ganz entspannt und versuche alles richtig zu genießen. Es wäre toll, wenn ich das Super-8 schaffen würde. Oder – noch besser natürlich – das Final-4 am Sonntag.“
Den Parcours „interessant“ findet auch der WM-Führende Bonhomme: „Er ist auf Anhieb einfach zu manövrieren ohne dass man einen Schrecken bekommt. Das ist immer ein Vorteil, wenn man das erste Mal auf eine unbekannte Strecke geht. Andererseits gibt es eine Menge Kurven und Wenden, die am Ende mit Sicherheit über Sieg oder Niederlage entscheiden werden.“
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