Daniel Frahn (c) GEPA Pictures
Die Trikotnummer 11 bei RB Leipzig gehört Daniel Frahn. Der 24jährige ist Mannschaftskapitän und Führender im Torjäger-Ranking in der Regionalliga Nord.  Rechtzeitig vor dem Spitzenspiel am kommenden Sonntag gegen Holstein Kiel stellen wir den Stürmerstar aus Leipzig vor.
 
Daniel Frahn hat den unwiderstehlichen Zug zum Tor: Gleich in seiner ersten Saison war er mit 16 Treffern der mit Abstand erfolgreichste „Knipser“ bei RB Leipzig – und in diesem Jahr liegt er noch besser auf Kurs. In den ersten 12 Runden hat er gleich 9 Mal getroffen. Kommenden Sonntag sind die Qualitäten des 24jährigen besonders gefragt, denn beim Spitzenspiel gegen Holstein Kiel geht es um Platz 1 in der Tabelle. Wir haben Daniel Frahn zuvor zum Interview gebeten:
 
 Peter Pacult gilt allgemein als „harter Hund“ – wie ist er wirklich als Trainer?
Peter Pacult ist ein strenger Trainer, der klare Ansagen macht und eine genaue Vorstellung von der Spielweise seiner Mannschaft hat. Er lässt einen sehr offensiven Fußball spielen. Das kommt mir als Stürmer natürlich sehr entgegen. Das Training unter Herrn Pacult ist sehr intensiv. Aber es ist abwechslungsreich und macht richtig Spaß. Wir als Mannschaft haben den richtigen Respekt vor unserem Trainer und wissen, dass er uns am Weg nach oben noch einiges beibringen wird können. Das nehmen gerade wir jüngere Spieler an und profitieren von seiner Erfahrung.
 
Was war im Vorjahr das entscheidende Argument für deinen  Wechsel in die Welt von Red Bull?
Bei so einem ambitionierten Klub wie RB Leipzig als Spieler den Weg nach oben mitgestalten zu können ist eine total interessante Herausforderung. Das gesamte Umfeld, das Red Bull in Leipzig geschaffen hat, ist einfach toll und beeindruckend und sucht weit und breit seinesgleichen. Es liegt jetzt vor allem an uns als Mannschaft erfolgreich zu sein und das Vertrauen, das man in uns gesteckt hat, mit Erfolgen zurückzuzahlen.
 
Hinter RB Leipzig steckt aber auch die Erwartung, erfolgreich zu sein. Belastet dich das als Spieler?
Nein. Leistungsdruck hast du bei jedem Verein. Das Ziel, etwas Großes erreichen und aufzubauen zu wollen, ist motivierend und nicht belastend.
 
Im Pokalspiel gegen Augsburg waren rund 34.000 Fans im Stadion. Diese Kulisse ist für dich ja nicht ganz alltäglich. Wie war es?
Einfach geil. Die Stimmung in der Red Bull Arena war Gänsehaut pur und ein guter Vorgeschmack auf was hier in der Zukunft regelmäßig der Fall sein kann, wenn wir in höheren Ligen spielen werden. Vor so einer tollen Kulisse zu spielen, ist für einen Fußballer das schönste und es gibt einem zusätzliche Kraftschübe.
 
Wo siehst du deine Mannschaft in 5 Jahren? Und wo dich selber?
Das ist sehr schwer zu beantworten. Im Fußball kann es auch durch unvorhersehbare Umstände und Zufälle ganz schnell rauf und auch runter gehen, Aber ich wünsche mir und hoffe sehr, dass RB Leipzig in den nächsten Jahren einen erfolgreichen Schritt nach dem anderen Richtung Bundesliga gehen wird und ich möchte diesen Weg als stolzer Kapitän dieser Mannschaft mitgehen und die Ziele erreichen, die wir uns alle hier gesteckt haben.
 
Eine Frage zum Abschluss: Womit lässt sich Red Bull deiner Meinung nach am besten mischen? Oder trinkst du es lieber pur?
Pur. Eiskalt und direkt aus der Dose.
 
 
Das Portrait von Daniel Frahn samt Wordrap gibt es auf der Homepage von RB Leipzig.

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