Julius Brink und Jonas Reckermann


Die Beach-Volleyballer Julius Brink und Jonas Reckermann bereiten sich in Neuseeland auf die kommende Saison vor. Lohn des Trainings: Der Gewinn der New Zealand Open.

Die amtierenden Beachvolleyball-Weltmeister Julius Brink und Jonas Reckermann haben einen großen Nachteil: während ihre internationalen Hauptkonkurrenten, Teams aus Kalifornien und Brasilien, auch im Winter vor der Haustür trainieren dürfen, müssen die Deutschen jeden Winter nach geeigneten Trainingsorten suchen.

Julius Brink sieht die Reisestrapazen jedoch gelassen: „Wir versuchen immer, sinnvolle Trainingsbedingungen an schönen Stränden zu finden. Dadurch haben wir schon viele sensationelle Spots entdeckt.“

In diesem Winter sind die beiden Berliner am anderen Ende der Welt fündig geworden; sie haben seit dem 13. Januar Quartier am Strand von Mount Mounganui bezogen. Knappe vier Autostunden südlich von Auckland trainieren die Weltmeister mit Teams aus Neuseeland, Frankreich und Holland an einem „Strand mit Südseefeeling“, so Julius Brink. Auch Jonas Reckermann ist begeistert von den dort herrschenden Bedingungen, ärgert sich eigentlich „nur darüber, dass ich nicht schon früher hier her gekommen bin! Wir haben ein Appartement am Strand - die Leute sind unglaublich freundlich und das Wetter ist perfekt!“

Erfolgreicher Turnierstart
Nach einer Woche Training stand am Wochenende auch mit den New Zealand Open die erste Belastungsprobe auf dem Programm: die neuseeländischen offenen Meisterschaften locken jedes Jahr internationale Teams ins Land der Kiwis und gelten seit Jahren als das hochwertigste Turnier Ozeaniens.

Die Weltmeister wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und zogen nach drei deutlichen Siegen am Samstag ins Halbfinale ein. Und da am Sonntag wegen Sturm und Dauerregen das Turnier abgebrochen wurde, wurden Julius Brink und Jonas Reckermann nach nur drei Siegen Neuseeländischer Meister. Ein bisschen fehlt dem Titel allerdings der Glanz, da er mit fünf weiteren Teams geteilt werden muss: beim Turnierabbruch wurde beschlossen, das Preisgeld unter den sechs verbliebenen Teams aufzuteilen und alle sechs Teams zu Siegern zu küren!

Trainer Markus Dieckmann konnte dem geteilten Titel auch etwas Positives abgewinnen: "Klar hätten wir uns gerne sportlich durchgesetzt, aber so haben wir einen guten Grund, im nächsten Jahr gleich wieder hierher zu kommen."
Auch Julius Brink konnte sich mit einem Ersatzprogramm trösten: „Immerhin wurde die Players Party nicht auch noch abgesagt - die soll hier ja legendär sein.“ (Fotos findet man hier)


Weitere Trainingslager geplant
Brink-Reckermann trainieren noch eine weitere Woche in Neuseeland - danach verlegen sie ihren Standort nach Sydney, wo sie bis zum 20. Februar trainieren werden. Weitere Trainingslager sind Anfang März auf Fuerteventura sowie Ende März auf Teneriffa geplant. Der internationale Saisonauftakt findet am 20. April in Brasilien statt.

www.brinkreckermann.de


 


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