Bene Mayr

Was macht ein Freeskier im Sommer? Wir haben bei Bene Mayr nachgefragt. Im Interview spricht der Münchner über Winter, Schnee & Verletzungen und präsentiert den neuesten Trailer von Legs of Steel: Nothing Else Metters.

Wie warst Du mit dem letzten Winter zufrieden?
Im Großen und Ganzen war ich ziemlich zufrieden. Anfangs war es gut, ich hatte einige gute Contests und auch einige Awards bekommen. Beim Red Bull Linecatcher habe ich mich aber am Knie verletzt und dann war es schleppend und schwierig. Hinten raus war es aber wieder ganz gut und ein schöner Abschluss der Saison.

Was macht der Freeskier im Sommer?
Sich vorbereiten auf den Winter. Ich bin den ganzen Sommer in München in einer Sportschule und trainiere alle Bereiche: Koordination, Kraft und Ausdauer - was eben alles dazu gehört.

Wann geht die Saison für dich los?
Vor 8 Wochen wurde ich am Knie operiert, darum lasse ich die Contests und die Vorbereitung in Übersee aus. Ich will 100% fit für den Winter sein. Deshalb starte ich erst im November in die neue Saison.
 


Mit Legs of Steel hast du den letzten Winter wieder produziert - stell' euren Film "Nothing else Matters" vor.
Es ist unser zweiter Film, nach dem Pilot. Wir wollten ausprobieren, wie es funktioniert. Letztes Jahr hatten wir unterschiedliche Filmer. In diesem Jahr hat uns durchgehend André Nutini aus Kanada begleitet. "Nothing else Matters" wird ein 30 Minuten langer Film, der sich um den Winter dreht. Von Beginn, wenn der Schnee kommt, bis zum Frühling, wenn er wieder schmilzt. Wir, also Legs of Steel, zeigen, was wir daraus machen. Es ist ein hochwertiger Film und wir durften mit den besten Kameras arbeiten, die sonst nur für große Kinoproduktionen verwendet werden. Zum Schluss wird es auch einen Part geben, der noch nie in Ski- oder Snowboardfilmen zu sehen war. Mehr will ich nicht verraten, aber darauf dürfen sich die Zuschauer freuen.

Hast du einen speziellen Part im Film?
Eine Zielsetzung war: keine Rider-Parts. Es soll sich allgemein ums Skifahren drehen und nicht um den Fahrer. Jeder Part hat ein Thema und es nehmen mehrere Fahrer daran Teil, z..B. Tiefschnee in Kanada oder Parkshoot, wo wir alle am Start waren.

Wie seid ihr auf den Film Namen "Nothing Else Matters" gekommen?

Wir sind dem Schnee verbunden und beobachten die ganze Zeit die Verhältnisse, es ist unsere Materie. Gleichzeitig sind wir alle große Rockfans und hören natürlich die bekannte Band.
 


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