Duque1.jpg (c) Red Bull Photofiles

Orlando Duque hat in seinem Leben schon oft atemberaubende Klippensprünge gezeigt. Sein Ausflug nach Malpelo übertraf jedoch alles Bisherige.

Orlando Duque war 10 Jahre alt, als er zum ersten Mal “Malpelo“ sah. Er saß damals vorm Schwarz-Weiß-Fernseher und bestaunte eine Doku über die kolumbianische Inselgruppe im Pazifik. Ihn faszinierten die schroffen Klippen aus Vulkangestein. Und die Kreaturen, die sich rundherum im Wasser tummelten. Vor allem Haie.

"Es war eine Wahnsinns-Erfahrung!" Orlando Duque

Mit den Jahren wurde die Erfolgsliste des Kolumbianers mindestens so imposant wie die Felswände von Malpelo. Duque holte sich zehnmal den Weltmeistertitel im Cliff Diving und gilt mittlerweile als das Synonym für den Sport. Im November 2009 erfüllte sich der 35-Jährige schließlich seinen Lebenstraum: Von den so imposanten Felsenklippen zu springen, die er schon als Kind bewundert hatte. Und sich der Angst zu stellen, mit Haien, Moränen und Barracudas auf engstem Raum zu tauchen.

Insgesamt vier Tage lang absolvierte Duque auf Malpelo Sprünge am absoluten Limit. Zuerst von 21, dann von 24, dann sogar aus 27 Metern Höhe. Schwierigkeiten hatte er genug: Die rutschigen Felsen und das unruhige Gewässer erforderten äußerste Konzentration und Präzision. Duque: „Es war eine Wahnsinns-Erfahrung. Wir hatten mit einigen Problemen zu kämpfen, vor allem mit den Absprungpunkten, die schwer zugänglich waren. Unglaublich: Alle Erwartungen wurden erfüllt.“



www.redbullcliffdiving.com


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