schlieri_photofiles Super-Adler: Gregor Schlierenzauer ist wieder im Rennen um den Tournee-Sieg. Foto: Photofiles.

Das große Comeback von Gregor Schlierenzauer: Der ÖSV-Adler gewann das erste Springen des neuen Jahres – und dankte seinem Arzt.

Beim Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf kämpfe er noch mit flauem Magen und flauem Wind, in Garmisch-Partenkirchen war er wieder dick da. Schlierenzauer führte schon nach dem ersten Durchgang, im zweiten landete er seinen stilistisch grandiosen Flug bei 137,5 Metern. Stilistisch ebenso stark, aber 2,5 Meter kürzer, flog Schlieris österreichischer Teamkollege Wolfgang Loitzl – der Tourneesieger des letzten Jahres belegte damit Rang 2.

Den weitesten Sprung des Tages setzte der Schweizer Weltcupleader Simon Ammann – mit 143,5 Metern überflügelte er den Schanzenrekord von Schlierenzauer aus dem Jahr 2008. Wegen deutlich schlechterer Haltungsnoten musste sich Ammann aber mit Platz 3 zufrieden geben.

Die ÖSV-Adler ließen einmal mehr mit einer sagenhaften Teamleistung aufhorchen. Oberstdorf-Triumphator Andreas Kofler landete auf Rang vier, Thomas Morgenstern (9.) und Stefan Thurnbichler (10.) schafften ebenfalls den Sprung in die Top Ten.

Das Ergebnis der deutschen Adler hatte dagegen die Qualität eines Neujahrskaters: Pascal Bodmer wurde 16., Michael Neumayer 17., für Andreas Wank und Martin Schmitt reichte es gar nur für die Plätze 20 bzw. 25.

Schlierenzauer war nach seinem insgesamt 27. Weltcupsieg aus dem Häuschen: „Es war heute ein Traum-Tag. Nach Oberstdorf, nach der Krankheit, wieder so zurückzukommen, verdanke ich vor allem dem Doktor.“

Vor den letzten beiden Springen in Innsbruck und Bischofshofen führt in der Tourneewertung weiter Andreas Kofler vor Wolfgang Loitzl, Oldie Janne Ahonen und Weltcupleader Simon Ammann, Gregor Schlierenzauer als Fünfter und Thomas Morgenstern als Sechster haben mit rund 30 Punkten Rückstand noch gute Chancen auf den Gesamtsieg.

www.gregorschlierenzauer.at


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