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Bei der Lawinenverbauung war Schluss mit lustig: Nico Metz aus Hamburg fädelt mit ist seinem Board ein, macht einen halben Frontflip und hängt bis zum Abend im Gelände rum. Heute kann er drüber lachen. Der 17jährige Gymnasiast gewinnt damit bei der Aktion „Abenteurer gesucht“ von Red Bull Flügelsammler.

Im Winter 08/09 waren mein Dad und ich auf Urlaub in Obertauern, Österreich. Zu dieser Zeit fielen dort Unmengen von Neuschnee. Auch am Abend des 19. März schneite es heftig, doch der nächste Tag war fantastisch. Bis zu jenem Zeitpunkt als mir die glorreiche Idee kam, nicht die gleiche Line zu fahren wie mein Dad. Ich bog in ein kleines Waldstück ein, da ich wusste, dass es danach viele Lawinenverbauungen gab und zahlreiche Kliffs.

Bei meinem ersten 3 Meter Drop ging alles gut, auch bei meiner ersten Verbauung. Doch bei der dritten Lawinenverbauung, brach die Schneedecke weg, die Nose meines Boards fädelte zwischen den oberen Stahlträgern ein und ich machte einen halben Frontflip. Da mein Powder-Board ziemlich hart und die Nose so lang war, hing ich nun in etwa 3 Meter Höhe kopfüber an der Verbauung. Und weil ich so ein Sparfuchs bin und mein Rucksack und meine Bindung alt waren, öffnete sich erst mein Rucksack und gab Handy & Co frei – meine Bindung hingegen klemmte und ließ sich nicht öffnen.

Nach ca. einer halben Stunde Abgehänge (es war schon 17:15 Uhr), klingelte mein Telefon unter mir - mein Dad. Kurz darauf fing es auch noch an zu schneien und es wurde dunkel. Da fiel mir ein, dass ich noch mein altes Schweizer Taschenmesser in der Hose hatte. Ich schnitt also die Straps durch und fiel mit dem Kopf voran nach unten. Zum Glück lag genug Neuschnee. Mein Board blieb allerdings an der Lawinenverbauung hängen, und so stapfte ich ohne Board die fast 3 km zurück ins Dorf. Zum Glück konnte ich recht schnell die Passstraße finden. Alle waren erstaunt als ich um halb 8 im Hotel ankam, aber keiner hatte mich gesucht… Begründung: Ich würde mich ja oft genug bei irgendwelchen Mädels rumtreiben. Niemand hatte sich Sorgen gemacht.

Was ich von dieser Sache gelernt hab? Hab dein Handy in der Hosentasche, fahr ein vernünftiges Setup und fahr niemals allein. Ach ja: insgesamt hing ich fast 35 Minuten dort und mein Board konnte ich erst im Juni wieder runterholen XD. Im Sommer 2010 waren wir dann zufällig wieder in Obertauern und kamen an jener Stelle vorbei. Was soll ich euch sagen? Ich habe da meine Uhr wiedergefunden!
 

Die Flügelsammler-App findet ihr unter: http://apps.facebook.com/fluegelsammler
 


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